Buddelsonntag mit Blümchenschau

Heute war Workout angesagt. Das Wildblumenbeet sollte dieses Jahr nicht nur zur Hälfte, sondern komplett mit bunten Schmetterlings- und Bienenblumen angesäht werden.
Da der März schon so warm ist, habe ich voll motiviert durch Sonne und Wind losgelegt.
Nach dem halben Beet war ich platt. 🙂

Aber der Wille war stark und die Grassoden dank dicker Blätterschicht, die ich ihnen im Herbst verpasst hatte, weich und noch ziemlich schwächlich. Nach kurzem Päuschen von der Gartenarbeit durch einen Plausch über Gartenarbeit mit der lieben Nachbarin habe ich das ganze Beet geschafft:

Eingesäht, einen Sack neue gute Gartenerde drauf gekippt und ordendlich gewässert. Check.

Danach reichte die Energie noch gerade dazu, die angestorbenen Pflanzenreste aus den Pflanzkübeln zu entfernen und die erdreste in das hintere Hochbeet zu kippen, dann war endgültig die Luft raus. Bin nix mehr gewohnt. Püh.

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Danach: nur noch Blümchengucken und sich freuen, daß so vieles von alleine wächst…

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Tuffige Blümchenpracht

Der Mai ach nee, ist ja noch April! (dieses Jahr ist echt ein Monat übersprungen worden) – Also dieser Monat, der vorgibt, schon der Mai zu sein, aber der April ist, der ist toll. Alles blüht und wird mit Schmackes grün.

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Der alte Boskop-Apfelbaum des ebenso alten Nachbarn blüht alle zwei Jahre besonders schön – und der milde Winter hat sein Bestes dazu beigetragen, diesen Effekt noch zu unterstützen.

 
Unser neuer kleiner Elstar hingegen fängt zwar auch an Knospen anzulegen, bleibt aber noch vornehm zurückhaltend:
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Meine Lieblingsblümchen sind auch endlich wieder am Start: Vergißmeinnicht kommen überall aus dem Boden gewachsen und werden in ein paar Tagen die Wiese und die Beete in ein himmelblaues Wunderland verwandeln.

 

 

 

Neu eingezogen ist die zarte, weißblühende Gänsekresse.

Ich hoffe, daß die sich in dem kleinen steinbeet wohlfühlt und jedes Jahr wieder kommen wird.

 

 

Die Fogelfutter-Saat ist durch den Frühlingsregen sehr schnell angegangen und schießt dreireihig aus dem HInteren Kartoffelbeet hervor.

Mal sehen, was es alles so wird. 🙂

 

 

Ebenfalls neu ist der weiße Moos-Steinbrech, der neben der Gänsekresse „wohnt“ und gerade die Blüten an allen Ecken und Enden wachsen lässt…

 

 

Tja und neben den Vergißmeinnicht sieht man tatsächlich auch schon die ersten Walderdbeerblüten!

Der neu gepflanzte Waldmeister fängt auch schon an zu blühen (gutes Zeichen, daß er angegangen ist – aber da habe ich vergessen ein foto zu machen…

 

So viel zum Norden… in den nächsten tagen werde ich noch weitere Samen aussähen, die ich von einer Kollegin bekommen habe – dann dürft ihr alle mal mitraten, was das so sein könnte!

Im Märzen der Bauer Gärtner die Rösslein anspannt Schaufel auspackt…! Es ist FRÜHLING!

2014_18 Die Schniefnase und der immer noch leicht röchelnde Hals haben die Bloggerin aus dem Norden ein wenig zu oft im Haus gehalten…. aber dennoch war frau auch hier fleißig… zum einen wurden die Kleinbeete von dem herbstllichen Eichenlaub (danke, Nachbarn!) befreit, so daß man die ersten nachwachsenden Bienenpflanzen sehen kann.

 

 

 

2014_27Dieses Beet allerdings habe ich noch zugedeckt gelassen, denn bei genauerer Betrachtung der Schicht unter dem Laub ist mir aufgefallen, daß…..

 

 

 

2014_28…. dort zahlreiche Marienkäfer die kalten Tages- und wahrscheinlich auch Nachtzeiten überstehen. Und diesen lieben kleinen Läusekillern zieht man ja schließlich nicht die Bettedecke weg!

 

 

 

2014_20Die Wiese ist voller lielafarbener kleiner Veilchen, die mir nach dem kurzen und milden Winter zahlreicher und kräftiger erscheinen, als letztes Jahr. Überhaupt scheint alles in diesem Jahr besonders schnell und kräftig wachsen zu wollen…

 

 

 

 

 

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Zu ihrer Gesellschaft habe ich gelbe Bio- Hornveilchen rund um den vorderen Bereich unseres Apfelbäumchens gepflanzt. Als ich sie pflanzte, waren sie recht klein und mehr grün als mit gelben Blüten geschmückt, aber jetzt…. ein knalliger Farbkleks in der Wiese.

 

 

 

2014_21Eine Wildrose habe ich aus dem linken Beet ins rechte, ehemalige Kartoffelbeet gepflanzt, da sie mir zu nah an den Spindelsträuchern stand. Sie hat die Prozedur gut überstanden und treibt schon Knospen aus. Es muß laut der Nachbarn nur noch ein Wildtrieb ehemaliger Kulturrosen sein, aber egeal, ich mag Pflanzen einfach nicht so wegtun…

 

 

 

 

 

2014_22Links neben der Rose wird in diesem Jahr ein Insekten-Buffet blühen, daß ich mir aus verschiedenen Samen und altem Vogelfutter zusammengemischt habe. Wenn die Samen alle nicht aufgehen, sollten wenigstens die darin enthaltenen Sonnenblumen aufgehen, da diese im letzten Jahr nach der Vogelfütterung im Winter von selbst im ganzen Garten auftauchten.

 

 

 

2014_23Rechts neben der Rose kommen die ersten Blättchen der Lupinen aus dem Boden. 🙂 Hach, ist das schön, wenn man sieht, was aus so einem kleinen Wurzelknollen werden kann… von den Prachtscharten ist noch kein bißchen Grün zu sehen, ich hoffe, die Knolllen waren von der Qualität nicht zu schlecht, oder überaltert.

 

 

 

 

 

2014_29Dann ist da noch ein kleiner Buchsbaum aus dem $Discounter zu uns gezogen, der mir einfach so in den Einkausfwagen gehüpft ist. Unglaublich, oder? Dabei gehe ich natürlich auch eigentlich gar nicht in den $Discounter… *flöt* Aber bisher haben sich aldi(!) Pflanzen von dort immer sehr gut gemacht, viele davon haben wir als Wohnungspflanzen schon mehrere Jahre lang.

 

 

 

 

2014_26Aus dem Schatten eines weiteren Spindelstrauchs habe ich diesen… tja, was mag es sein – geholt. Ein Kirschlorbeer? Ich bin etwas ratlos, aber aber ich bin sicher, es wird ein Busch. Er muß irgendwo von den Nachbarn herübergezweigt gekommen sein, auf jeden Fall konnte er dort nicht bleiben und verschönt jetzt auch die Wiese.

 

 

 

 

Hier kommt dann noch das versprochene Foto

2014_25 des unbekannten nachbarlichen Bodendeckers. Sieht brennesselartig aus, hat silberne Färbung in der Blattmitte und wirft zum Vermehren lange Schlingen aus. (Bißchen wie Efeu.) Ist aber nicht ganz so robust und hartnäckig.

 

 

Ach ja und…

2014_24..die Schlehenzweige blühen auch dieses Jahr besonders dicht und schön!

 

 

 

 

 

 

In diesem Sinne viele Grüße in den Westen und den Rest der Republik, der hier mitliest – ich wünsche allerseits keine erkältungen mehr und einen tollen Frühling!!!!

Frühjahrsputz

GesteBauerngartenbeetrn wollten die Kräuterhexen- mama und ich die Unmengen an Grünschnitt, die sich seit Monaten hier angesammelt haben, häckseln. Der Hausmeister hat uns ein Gerät zur Verfügung gestellt, nur leider haben wir es nicht zum Laufen gekriegt. Gut, Arbeit gibt es zur Zeit mehr als genug und so haben wir uns in den Frühjahrsputz gestürzt. Abgestorbene RondellPflanzenstängel schneiden und Unkraut entfernen. Vor allem letzteres war dringend nötig und es machte sich bemerkbar, dass ich letztes Jahr sehr nachlässig war. Das Bauerngartenbeet war über- wuchert von Walderdbeeren und in der Blauen Rabatte waren es Efeu, Gundelrebe und Zaunwicke, denen Einhalt geboten werden musste. Auch die blöden Brombeeren sind nicht kleinzukriegen. Nach kurzer Zeit war schon zu sehen, dass wir etwas geschafft hatten und die Beete wirken jetzt beinahe nackt. Aber die Übersicht ist auch gut, so kann ich besser überlegen, was wo noch zu pflanzen ist.

Heute habe ich das schöne Wetter ausgenutz und gleich weitergemacht mit einer neuen Rasenkante beim Blauen Beet, das beim Ahorn ins Schattenbeet übergeht. Ich liebe frische Beetkanten. Und mit der Klarheit der Form kommt auch Klarheit in die Gedanken. So geht es mir jedenfalls.Rasenkante

Das Bauerngartenbeet habe ich vom Habichtskraut befreit. Das wollte ich letztes Jahr unbedingt haben und ich finde es auch immer noch schön. Aber es breitet sich zu unkontrolliert aus und wächst mit seinen Ausläufern vor allem in die anderen Stauden rein.

Mein Körper, insbesondere der Rücken, war nicht begeistert von der ungewohnten Arbeit. Aber Sonne, Vogelgezwitscher und überall sprießende Pflanzen, machen solche Wehwehchen schnell vergessen

Ja, hier aus so…

Der Nordgarten kann nicht von sich sagen, keinen Schnee gehabt zu haben.
Ca. zwei Wochen lang hatten wir eine mitteldicke und vor allem festgefrorene Schneedecke.
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Der Heide gefiel das prächtig und sie schien das richtig zu brauchen.

Die Meisen und anderen Körnerfresser taten sich in dieser Zeit fleißig an der neuen, NABU-empfohlenen Futterstelle gütlich:
Mampf

Als der Schnee dann weggeschmolzen war, was übrgens mehrere Tage dauerte, trotz REGENS (!), so festgefroren war der, da konnte die Nordbloggerin erst mal die Silvesterreste aufsammeln…
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Dabei fanden sich auch hier endlich die ersten Krokusnäschen, die sich aus der Grasdecke reckten. Hallo? Sonne?
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Auf den Terrassensteinen moost es ganz schön, denn der Großteil des Winters war auch hier eher naß, als weiß – aber auch wenn ich dem Moos irgendwann mit dem Kärcher zu Leibe rücken muß – zunächst erfreue ich mich lieber noch an dessen filigraner Schönheit.
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Auch nach dem Schnee macht die im letzten Jahr gepflanzte Heide eine gute Figur:
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Die Salvia, Margariten und Kapkörbchen werden in Kürze dann mal geschnitten und wir schauen, ob da irgendwo vielleicht was nachgrünen möchte. Wenn nicht, werden sie in diesem Jahr duch winterfeste mehrjährige Pflanzen ersetzt.
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Sehr gut sieht die Cranberrypflanze aus, die ich etwas geschützt an der Terrasse gepflanzt habe.
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Und nun stehen sie alle schon spalier, die Geräte und Harken….
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….die Schaufeln und Schüppen…
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… aber ich mache es erst mal der Kräuterhexe nach und produziere ein wenig Vitamin D.
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In diesem Sinne – aus dem Norden:
schoenensonntag

Monatsrückblick April

Mai

Die Farbe des Monats war für mich eindeutig GRÜN. Endlich hat der langersehnte Frühling Einzug gehalten und Wärme, Sonne und Wachstum mitgebracht. Ich kann mich in diesem Jahr gar nicht sattsehen am frischen leuchtenden Laub der Bäume. Es gab sogar schon einige frühsommerliche Tage mit milden Nächten, die Fledermäuse sind wieder draußen, ich habe den Kuckuck gehört (allerdings nicht hier in der Stadt) und die Nachbarn haben kürzlich angegrillt. Bei meinen Eltern, 10km weiter südlich, wurden schon die ersten Mauersegler gesichtet und der Holunder hier am Haus hat dieser Tage die erste halbe Blütendolde geöffnet.

Ich bin sehr glücklich über fast alle meine Pflanzen. Nur wenige sind nicht durch den Winter gekommen und auch das Aussähen verlief bzw. verläuft überwiegend erfolgreich. Ein wahrhaft ersprießlicher Monat :-). Ich hatte viel mehr Frühjahrsblüher als erwartet. Meine geliebten Schachbrettblumen und das Lungenkraut, Tulpen, Wildtulpen, Krokusse und einige versprengte Traubenhyazinthen sowie Blausternchen. Auf dem Bild hinten der grüne Fleck ist das Schneeglöckchenreservat. Bis jetzt wurde es immer sehr zeitig im Frühjahr vom Hausmeister beim ersten Mähen mit weggeputzt. Deswegen blühen sie sicher nur so spärlich, was sich hoffentlich durch meine Schutzmaßnahme ändern wird.

Zum Abschluss noch ein Blick in den hinteren Teil des Nachbargartens, der eine verzauberte Tulpenwildnis ist, in die man sich einfach hineinsetzen und träumen möchte. „…Frühling, ja du bist’s!“

Nachbargarten

Ab nach draußen!

Blauer Himmel, Sonnenschein, Urlaub. Weltbeste Kombination, vor allem wenn man seit Wochen in den Startlöchern steht, um endlich im Garten loslegen zu können. Zwar ist die Luft noch kalt, aber in der Sonne und ohne Wind ist es schon wunderbar.

Erstmal die Tomaten auf den Balkon damit sie in den Genuss von Sonnenlicht kommen. Noch durch eine alte Gazegardine vor der vollen Strahlung geschützt.

draußen

Bei mir im Garten gibt es keinen Herbstputz. Abgeblühte Pflanzen bleiben bis zum Frühjahr stehen. Als Frostschutz für die Pflanze, als Unterschlupf für Insekten oder zur Versamung. Deswegen stand als erstes ein Haus… äh Beetputz an. Einige Stauden scheinen den Winter nicht überlebt zu haben. Die Silberkerzen lassen sich nicht blicken und auch der Ziertabak, ein Mädchenauge, ein Sonnenhut und das Schleierkraut sind entweder noch im Winterschlaf oder hinüber. Dafür habe ich noch ein vierte Stockrose entdeckt und Pimpinelle und Blutampfer scheint der Winter wenig beeindruckt zu haben. Genauso wie einige Löwenmäulchen, die einfach noch immer da sind und sogar wieder austreiben.

Überlebt hat auch eine von den Primeln, die ich letztes Jahr in einem Anfall von Farbsehnsucht gekauft hatte. Langsam, noch etwas misstrauisch, öffnet sie unter dem Flieder ihre hellroten Blüten. Dort habe ich auch den Liebstöckel wiedergefunden, den ich letztes Jahr geschenkt bekam. Und obwohl es ja immer heißt, dass er so wüchsig ist, tat sich meiner eher schwer. Aber er scheint durchzuhalten, denn neue Triebe waren deutlich auzumachen.

Neben dem Ausputzen der Pflanzen habe ich angefangen, die Rasenkanten nachzustechen und schon ein wenig Unkraut zu zupfen. Damit das demnächst besser und komfortabler geht, habe ich mir einen Kraftjäter zur Unterstützung bestellt, der heute eingetroffen ist und in Kürze ausprobiert werden wird.

nistkasten

Seit einiger Zeit hängt auch die neue Vogelbehausung. In dem großen alten mit Efeu bewachsenen Ahorn. Ich finde es total kuschelig und würde sofort einziehen. Leider hatte ich keine sehr lange Leiter und hoffe, dass die Höhe ausreicht. Zuweilen schleicht hier der dicke Nachbarstiger durch den Garten… Zwar sieht der sehr gemütlich aus, aber ich bin ja auch kein Vogel ;-).

Völlig begeistert bin ich gerade von meiner Bohnenzucht, besonders von der Blauen Hilde. Letzten Freitag geschlüpft und heute schon 15cm groß! Kein Witz. Faszinierend, wie dick und fett die schon aus der Erde kommen. Wenn das so weitergeht, kann ich in zwei Wochen ernten :-).

Blaue Hilde

Das war gestern. Heute ist es schon wieder grau draußen. Aber ein Anfang ist gemacht. Und ich kann mich einreihen in die blogparade der Frühlingsgärtner.

GRAUsam

Hurra! Heute ist Frühlingsanfang!

Leider scheint der Frühling davon nichts zu wissen :-(. Draußen ist es grau, nass und kalt… Seit heute morgen ununterbrochen Regen bei 4°.

Frühlingsanfang 1Mein Gartenkalender vermerkt: „Wie das Wetter zu Frühlingsanfang, so ist es den ganzen Juni lang.“  Na großartig, das lässt ja wirklich hoffen.

Ich hatte gedacht ab Mitte März die Tomaten wenigstens tagsüber schon rausstellen zu können. Daran ist nun gar nicht zu denken. Ein wenig hoffnungsvolles Grün bring der Balkonschnittlauch.

SchnittlauchAn einem milden Tag vor etlichen Wochen hat er sich aus der Erde gewagt und seitdem Wind, Regen, Schnee und Kälte getrotzt. Bis zur ersten Ernte wird es wohl noch einige Zeit dauern. Für frisches Grün wachsen zur Zeit mal wieder Sprossen auf der Fensterbank.

An solchen grauen Tagen ist es immer besonders schön, wenn abends ringsum die Lichter angehen und einen warmen Schimmer verbreiten. Für nochmehr warm gibt es jetzt hier Gemüsesuppe, mjam.

Frühlingsanfang 2