Sonne im Juni

Die Sonne am Tag, Regen bei Nacht, gefühlt perfektes Gartenwetter seit Anfang Juni.
Der Garten war in keinem Jahr so üppig und es blühte so viel, wie in diesem.
Einfach ein paar Impressionen…. (weils so schön ist):

 

Wirklich viel tun muß ich zur Zeit nicht. Rasen mähen gegen Ameisenhügel, den Hokaido hochbinden (habe dafür eine hochkant stehende Palette an die Hochbeete gebaut) und Tomaten umtopfen und gießen.
Die ersten Früchte zeigen sich auch schon:

Und irgendwie kommen immer mehr kleine Tomaten nach… diese Biosorten sind unverwüstlich!

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Also kann ich gepflegt die Beine hochlegen!

Und auf der Gartenbank frischen Minztee trinken!

Dann erstmal… bis neulich…!

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Buddelsonntag mit Blümchenschau

Heute war Workout angesagt. Das Wildblumenbeet sollte dieses Jahr nicht nur zur Hälfte, sondern komplett mit bunten Schmetterlings- und Bienenblumen angesäht werden.
Da der März schon so warm ist, habe ich voll motiviert durch Sonne und Wind losgelegt.
Nach dem halben Beet war ich platt. 🙂

Aber der Wille war stark und die Grassoden dank dicker Blätterschicht, die ich ihnen im Herbst verpasst hatte, weich und noch ziemlich schwächlich. Nach kurzem Päuschen von der Gartenarbeit durch einen Plausch über Gartenarbeit mit der lieben Nachbarin habe ich das ganze Beet geschafft:

Eingesäht, einen Sack neue gute Gartenerde drauf gekippt und ordendlich gewässert. Check.

Danach reichte die Energie noch gerade dazu, die angestorbenen Pflanzenreste aus den Pflanzkübeln zu entfernen und die erdreste in das hintere Hochbeet zu kippen, dann war endgültig die Luft raus. Bin nix mehr gewohnt. Püh.

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Danach: nur noch Blümchengucken und sich freuen, daß so vieles von alleine wächst…

Urlaubsende – Aufräumarbeiten

Joah, sehr wenige halbwegs warme und regenfreie Tage hatte mein Urlaub. Da war deutlich weniger Gartenarbeit drin als geplant. (Dafür habe ich zwei Computerspiele zu Ende spielen und zwei Serien zu Ende gucken können. Auch schön.)
Heute ging es dann einigen alten Tomatensträuchern, die schon schwächelten, dem Löwenzahn in der Wiese, dem Moos, abgestorbenen Pflanzenresten und Gras im Beet an den Leib. Nicht alles davon landete im Biomüll oder auf dem Kompost, sondern einiges verwandelte sich schon mal wieder in igeltaugliche Zweig-Moos-Laubhaufen, die später noch mit Eichenblättern (spomsored by nachbar) aufgefüllt werden.

Die Tage sind schon deutlich kürzer merkt man – und viel Zeit auf der neuen Bank zu sitzen und einfach noch die Sonne zu genießen bleibt da nicht – daher ist jede Minute davon kostbar.

Blühbericht und Erntebeginn Juli

Juni und Juli sind soooooo toll. Oder nicht?
Alles wächst und gedeiht und sprießt und blüht und…. waaaaah, jede Woche mähen! Duch die Hecke komme ich gar nicht mehr durch und…. was macht das ganze Gras da im Beet?!
Nein, wirklich, ich genieße den Sommer gerade, auch wenn ich sehr viel zupfe und hacke und schneide und A-mei-sen-hü-gel glattbügel – ich sitze auch viel im Liegestuhl und genieße das Summen und Brummen (endlich).

Denn der „Bienen- und Hummelmagnet“ macht inzwischen Ihrem Namen alle Ehre:

Und da sind sie:

Vom nahegelegenen Feld habe ich außerdem noch ein paar hoffentlich karge Böden liebende Pflänzchen (Acker-Kratzdisteln und Kamille) in den trockenen hinteren Gartenteil umgesiedelt – mal schauen, ob sie meinen Garten mögen:

Vom Markt hinzugekommen sind außerdem ein Ziergras (das leider von Nachbars Katze zum Spielen verwendet wird) und ein wunderschöner Rittersporn:

Außerdem blühen gerade noch Vexiernelken, rosa Wicken, Prachtwinden und Tomaten:

Es sind aber auch schon die ersten Früchte reif geworden: neben Walderdbeeren, die schon zu Marmelade verkocht wurden, essen wir zur Zeit erstaunlich viel Kohlrabi und Zucchini:

Und bald werden die Tomaten, die Mini-Pepperoni und die Brombeeren folgen:

Und bis es soweit ist, schaue ich den Amseln zu, wie sie sich in der Vogeltränke, die jetzt endlich den richtigen Platz und die richtige Höhe gefunden hat, ausgiebig baden und dabei herrlich niedlich verstrubbeln:

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Bis bald und gut buddel!

Blüh- und Pflanzbericht Mai

Der ungemütliche April ist vorbei und der Mai verwöhnt uns im Norden gerade mit wonnig-warmen Sonnenstrahlen. Da heißt es schon mal sich zurücklehnen, sich die Hände reiben, daß man Urlaub genommen hat – und tief atmend das Leben im Garten genießen!

Mehr Aktivitäten – vielleicht, oder auch nicht in ein paar Tagen… 🙂

Ende des Eises und Pflanzzeit

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So sah es noch am 1.April hier aus (wie passend!), nachdem die Tage eigentlich schon schön länger und wärmer wurden.

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Aber wer geduldig ist (und regelmäßig in seinen Garten zum Lobpresien der Erd- und Wettergeister geht), dem kommt dann doch endlich auch der heißersehnte Frühling: die Schlehe blüht!

Und so konnte nun nach dem ersten Aussähen der wetterharten Saaten auch das Eintopfen der Jungpflanzen losgehen: Erdbeeren, Tomaten, die obligatorischen Kapkörbchen und eine Heidelbeere sind bei uns eingezogen:

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Die Tomaten sind aus alter Tradition aus unserem Bioladen, die Erdbeerpflanzen habe ich im Dutzend billiger gekauft beim Lädchen nebenan und die Heidelbeere war ein Spontankauf mit der Nachbarin zusammen. Dazu kamen ein paar Pflanzeimer aus dem 1€-Laden, da mir in diesem Jahr wieder ein paar Tontöpfe kaputtgegangen sind.

Und so sieht es zur Zeit auf der Tarrasse aus:

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(Der aufmerksame Leser mag erkennen, daß ich meinen Plan, die Terrasse zu kärchern noch nicht umgesetzt habe. Der freundliche Leser mag einfach stillschweigend darüber hinwegsehen.)

Eine elementare Frage kam mir gerade beim Schreiben meines Beitrags auf: hat jemand schon einmal von einer Kapkörbchen-Flatrate gehört? Ich LIEBE diese Dinger, aber leider sind sie nur einjährig….)

2015_021Bis die Tage,

die Herrin des Nordgartens

 

 

*Bämm!*

Mit einem Schlag ist er da, der Frühling, nicht nur, weil die Wetterfuzzis das so sagen, sondern, weil die Krokusse gerade in meinem Garten Party machen. Heute bei fast schon wieder 15°C recken sie sich alle der Sonne entgegen:
baemm

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Die Bienen sind auch schon unterwegs und brummseln über die Blütenparty. Zwar scheint alles noch ein wenig verhalten, aber daß es nochmal richtig einsekalt wird, daran glaubt hier keine Pflanze mehr.2014_17

Und wenn zwischendurch mal ein wenig Ruhe angesgt ist, wird sich einfach mal zufrieden in die Sonne gesetzt.

So soll es sein.

Die Menschenbiene hat heute bei und mit der Nachbarin Efeu ausgegraben, um die kahlen Rankgitter an der Terrasse endlich zu begrünen, was hilft da besser, als dieses „Unkraut, nimm und werd‘ glücklich damit!“. 🙂

Vor der hinteren Gartenhecke, wo ich letztes Jahr erst mal nur mit Rasenschnitt gemulcht habe, ist schöne, lockere Erde entstanden, in die ich nun einen Bodendecker gepflanzt habe, der weder der nachbarin noch mir namentlich bekannt ist. Wenn er angeht, machge ich davon ein Foto uns ihr sagt uns, wie er heißt. 😀

So long,…

aus dem Norden

Ja, hier aus so…

Der Nordgarten kann nicht von sich sagen, keinen Schnee gehabt zu haben.
Ca. zwei Wochen lang hatten wir eine mitteldicke und vor allem festgefrorene Schneedecke.
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Der Heide gefiel das prächtig und sie schien das richtig zu brauchen.

Die Meisen und anderen Körnerfresser taten sich in dieser Zeit fleißig an der neuen, NABU-empfohlenen Futterstelle gütlich:
Mampf

Als der Schnee dann weggeschmolzen war, was übrgens mehrere Tage dauerte, trotz REGENS (!), so festgefroren war der, da konnte die Nordbloggerin erst mal die Silvesterreste aufsammeln…
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Dabei fanden sich auch hier endlich die ersten Krokusnäschen, die sich aus der Grasdecke reckten. Hallo? Sonne?
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Auf den Terrassensteinen moost es ganz schön, denn der Großteil des Winters war auch hier eher naß, als weiß – aber auch wenn ich dem Moos irgendwann mit dem Kärcher zu Leibe rücken muß – zunächst erfreue ich mich lieber noch an dessen filigraner Schönheit.
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Auch nach dem Schnee macht die im letzten Jahr gepflanzte Heide eine gute Figur:
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Die Salvia, Margariten und Kapkörbchen werden in Kürze dann mal geschnitten und wir schauen, ob da irgendwo vielleicht was nachgrünen möchte. Wenn nicht, werden sie in diesem Jahr duch winterfeste mehrjährige Pflanzen ersetzt.
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Sehr gut sieht die Cranberrypflanze aus, die ich etwas geschützt an der Terrasse gepflanzt habe.
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Und nun stehen sie alle schon spalier, die Geräte und Harken….
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….die Schaufeln und Schüppen…
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… aber ich mache es erst mal der Kräuterhexe nach und produziere ein wenig Vitamin D.
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In diesem Sinne – aus dem Norden:
schoenensonntag