Über Halligen

Faule Gärtnerin, Fotografin, Biotante, Vegetarierin, Teetrinkerin, Larperin, Hedonistin und Pixelschubserin

Mai-Träumereien

Traumhaft schön ist in diesem Jahr der Mai. Ganz anders als der verregnete komische Monat im vorherigen Jahr präsentieret sich der Wonnemonat in diesem Jahr wie ein frühsommerlicher Juni – leider dadurch auch etwas trocken, aber dafür gibt es ja Schlauch und Brause.

Gepflanzt und gesäht habe ich im Urlaub folgendes: Tomaten, Bohnen, Canna, Zucchini, Peperoni, Hokaidokürbisse, Kohlrabi und verschiedene Blumen und Stauden, die im Bioladen nicht gekauft wurden und aufgrunddessen im Biomüll gelandet wären.

Geernet habe ich drei Mal Rhabarber – das war genug für einen Kuchen und etwas Marmelade:

 

Eine herrlich buntgemischte Kollage dieses Traumgartenmonats folgt jetzt, und wenn es dazu etwas zu beschreiben gibt, steht es bei den Bildern:

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Ersatzparadise für Insekten schaffen

In den letzten Tagen habe mich entschlossen, noch einen Teil meines Gartens als Insektenweide einzusähen, nachdem ich die schockierenden Berichte über das Insektensterben gelesen habe und einer meiner Nachbarn weiterhin fleißig Gift spritzt… (ich habe mir das an der Zaungrenze zuzmindest verboten, weil das auch in meine Pflanzen zieht – da ich diese auch esse)
Ich habe also nun in der Pflanzenwand über den Erdbeeren, rund um meine Kräuterinsel und in meine „alte“ Bienenweide vom letzten Jahr die Mischungen „Original Mössinger Sommer (die auch unsere Stadt als Grünbepflanzung einsetzt) und den „Bienen- und Hummelmagnet“ eingesäht und hoffe auf baldiges Keimen:

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Interssanter Artikel zum Thema:

https://www.spektrum.de/rezension/buchkritik-zu-schmetterlinge-in-meinem-garten/1562128

Blütenpracht dank Frühsommer im April

Dank einer Woche voller warmer Tage sprießt und blüht hier alles, ohne, daß ich groß etwas dafür tun müsste. Die Pflanzerei von Blumenzwiebeln in den letzten Jahren hat sich wirklich gelohnt!

2018-26

Mein Bienenhotel hat den Standort
gewechselt und vor ein paar Tagen
sind die ersten Wildbienen eingezogen!

Sneak Preview Gartensaison 2018

Es soll ja zum Wochenende noch mal ein Kälteeinbruch kommen (hoffentlich der letzte!), daher habe ich die regenfreien Stunden unterhalb der Woche genutzt, das absichtlich stehengelassene abgestorbene Gras-, Busch- und Blattwerk zu entsorgen. Für den Winter dürften das viele kuschelige Ecken für die Wildtiere gewesen sein…

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Winterstarre…

Die Temperaturen waren nach mo-na-te-langem Regen (November bis Januar, gefühlt: durchgängig) endlich mal richtig frostig – so daß Winterbilder aus dem Garten endlich mal nicht nur grau-matschige Eindrücke vermitteln konnten. Denn eine Mütze voll Schnee, in Kombination mit nachfolgendem strengen Frost und durchsetzt mit strahlendem Sonnenschein lassen alles viel schöner aussehen!

Jetzt ist die erste Ladung Gartenerde bestellt und die Zeit für einen Winter-Rückblick gegeben, bevor es dann im März an die ersten Anzuchttöpfe und Freilandaussaaten geht:

Auf in ein neues Gartenjahr!

Tiergarten

von Reinhard Mey

Ich habe meinen Nussbaum, der so schöne Nüsse gibt.
Ich hab ihn eigentlich nur, weil mein Eichhörnchen ihn liebt,
Das flink und voller Grazie wirbelt in seinem Geäst
Und von der ganzen Ernte mir keine Nuss übrig lässt.

Ich habe meinen Efeu, damit meine Amsel drin
Ihr Nest bau’n kann und für mich singt. Wenn ich mal traurig bin,
Schwingt sie sich auf mit ihrem Lied hoch in den Tannenturm.
Ich habe meinen Apfelbaum für meinen Apfelwurm.

Ich pflege meinen Rasen
Für Maulwürfe und Hasen
Ich hege meine Hecken
Für Käfer und für Schnecken,
Es blühn meine Kamillen
Um meiner Grillen Willen.

Ich gieße meine Katzenminze, weil sich dann vielleicht
Die Katze freut, wenn sie bei Nacht durch meine Minze streicht.
Ich hätschle meinen Kirschbaum nur für einen Star, der dann
Die Kirschen frisst und Gute Nacht, Freunde nachpfeifen kann.

Die Blaumeise dribbelt den Maisenknödel um den Ast,
Die schwere Hummel macht in meiner Glockenblume Rast.
In meiner Pflaume lebt die Made sorglos in den Tag,
Fernab von allen Ängsten, was die Zukunft bringen mag.

Ich höre das Gras wachsen,
Ich hör die Dachse flachsen,
Ich hör die Knospe springen,
Ich hör das Würmchen singen.
Hör den Insektenreigen
Und die Zikaden geigen.

Es sieht in meinem Garten nicht wie Schöner Wohnen aus
Dafür sind alle Tiere drin willkommen und zu Haus.
Und alles singt, zirpt, piept im Chor für mich beim Gartenfest:
Wir lieben unsern Menschen, wir lieben unsern Menschen,
Klingt es aus Gräsern, Moos, und Laub, vom Dach und im Geäst,
Wir lieben unsern Menschen, wir lieben unsern Menschen,
Der uns in Frieden und in Saus und Braus hier leben lässt!

2017_85

Sonne im Juni

Die Sonne am Tag, Regen bei Nacht, gefühlt perfektes Gartenwetter seit Anfang Juni.
Der Garten war in keinem Jahr so üppig und es blühte so viel, wie in diesem.
Einfach ein paar Impressionen…. (weils so schön ist):

 

Wirklich viel tun muß ich zur Zeit nicht. Rasen mähen gegen Ameisenhügel, den Hokaido hochbinden (habe dafür eine hochkant stehende Palette an die Hochbeete gebaut) und Tomaten umtopfen und gießen.
Die ersten Früchte zeigen sich auch schon:

Und irgendwie kommen immer mehr kleine Tomaten nach… diese Biosorten sind unverwüstlich!

FB_Minitomaten

Also kann ich gepflegt die Beine hochlegen!

Und auf der Gartenbank frischen Minztee trinken!

Dann erstmal… bis neulich…!