Hoch hinaus!

Wenn der Gartenboden so richtig übel ist, kann man entweder – wie die Nachbarn – 30 Jahre lang Kompost und Gartenerde aus dem Baumarkt untermischen, oder man läßt Sandwiese Sandwiese sein und holt sich Hochbeete.

Bestellt, bezahlt und gewartet, vor zwei Tagen zusammengesteckt und seit heute (dem freien Tag in der Woche sei Dank) auch nicht nur zusammengesteckt, sondern schon an Ort und Stelle im Garten, teilbepflanzt. Ha!

Der Aufbau dauerte pro Beet 2 Stunden.
– Boden ausstecken, vorbereiten, mit Wühlmausschutzgitter versehen:

– Hochbeet draufwuchten und füllen:

  • untern Laub
  • darauf groben Grünschnitt
  • darauf ein Rest Laub
  • darauf Kompost
  • oben Blumenerde

– Bepflanzt ist das erste Beet jetzt mit Jungpflanzen:

  • Kohlrabi (rot und grün)
  • rotem Eichblattsalat
  • Zwiebeln (aus dem letzten Jahr, am Hoochbeetplatz ausgebuddelt und gerettet)
  • Zitronenthymian
  • und einem Gänseblümchen für die Optik

Tja, was soll ich sagen… puhhhhh, war das anstrengend!  Hätte ich vorher gewusst, wie viel Gehebe, Gewuchte, Geschleppe und Gebücke das mit sich bringt, hätte ich das wahrscheinlich nicht so locker fröhlich pfeifend angefangen. Aber das Gefühl am Ende, wenn man völlig platt, aber breit grinsend auf seine beiden Hochbeete schaut, ist nahezu unbezahlbar. Und jetzt: Essen, Wanne, Tee machen, Film gucken.

Hier noch die passenden Impressionen zum Text:

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Frühlingsfarben

Es wird wärmer – meine Hochbeete sind bestellt, aber noch nicht angekomen, da bleibt nur warten, Unerwünschtes auszupfen und Fotos machen. Viel Spaß beim durchhummeln durch meine Frühblüher-Bilder…: