Blühbericht Mai

Es ist Mai – und alles explodiert in grüne Pracht. Jedes Jahr bin ich fasziniert davon, welche Kräfte immer den Winter überdauern. Und so genieße ich die Überraschungen, wenn ich eine Pflanze wieder entdecke, mit deren Mehrjährigkeit ich nicht gerechnet hätte und fange an der Lebensfreude des Grases in meinen Beeten – dem einzigen nenenswerten „Unkraut“, über daß ich mich beklagen kann – Einhalt zu gebieten mit stetigem Rauszupfen oder umsetzen ganzer Büschel in die Wiese.(wo.es.hin.gehört.verflixt.noch.mal!!!).

Und wenn ich nicht gerade zupfe genieße ich gerade diese Schönheiten:

Wilde Veilchen, meine erste wilde Margarite, ein Hahnenfußgewächs und meine Lieblingsblümchen: die Vergißmeinnicht (das Sammeln und manuelle Ausbringen der Samen vom letzten Jahr macht sich in einem besonders dichten und weit verteilten Blütenteppich bemerkbar):

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So langsam bekommen die Pflanzen, die dem hinteren Gartenteil ein wenig Struktur geben sollten, auch eine Größe, daß man sie schon mal wahrnimmt:

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Und die Cranberry hat auch den zweiten Winter tapfer überlebt und blüht ebenso wie das neu gekaufte Schneeflöckchen. Vom letzten hatte ich dast bis in den Dezember etwas und versuche es in diesem Jahr im Haus zu überwintern. Im letzten Winter standen die Töpfe zu nah an der Heizung…

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Bis bald,
die Nordgärdnerin

 

PS: die Terrasse ist inzwischen auch gekärchert (tschakka!) und dem Moos wurde mit Essig der garaus gemacht. 🙂

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