Sommertagstraum…

Ein weiterer Blühbericht von der Hummel-und Bienenweide… jeden Tag gehen dort neue Blüten auf, das ist wirklcih eine wahre Pracht! Bei diesen Bildern habe ich mich bemüht, nur die Blüten abzulichten, wenn gerade mal nichts darauf rumkrabbelte…:

Aber Bienen und Schmetterlinge haben wir hier jetzt wirklich in rauen Mengen, auch wenn letztere zur Zeit total den blühenden Oregano bevorzugen (den ich auch in Massen habe):

Heute habe ich dann mal ein paar reife Samenkapseln abgeklappert, und Akkelei und Lupine abgesammelt, um sie an Freunde zu verschicken. Es sind dabei aber genügend Samen runtergekullert, um auch meine Beete fürs nächste Jahr mit neuen Pflänzchen zu versorgen…:

In diesem Sinne… euch allen „gut blüh“ da draußen!

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Es keimt!

Dank zweier strahlend sonniger Wochen und meines Urlaubs, der mich zum mehrfachen Gießen befähigte, ist das Projekt Wildblumenwiese nun ernsthaft in Angriff genommen und von ersten Keimereignissen gekrönt worden:

Hier noch ein paar Bilder vom Beet selbst:

Im Hochbeet und im Kartoffelbeet wächst auch alles um die Wette:

Zur Zeit ist es etwas kühler geworden und ich genieße den Urlaub vom Gießdienst, auch wenn ich mich an das nachmittägliche Chillen in der Sonne schon wieder gut gewöhnt hatte. Aber so kommt man auch mal dazu, die Gartenfotos zu sortieren. 🙂

Von einer lieben Freundin habe ich außerdem Tomatensamen von samenfesten Tomaten aus ihrem Garten bekommen. Diese habe ich Dank des warmen Wetters direkt draußen angesäht:

Alles in allem zwei sehr gartenintensive Wochen – und nichts ist entspannender als eine warme Dusche nach einigen Stunden Gartenarbeit: man ist müde, die Sonne hat die Haut mit Vitamin D versorgt, die Muskeln kribbeln und überall sind Erdkrümel, Blattreste und kleine A…. meisen! *kreisch!* 🙂

Bis bald und buddelt auch schön!

Blüh- und Pflanzbericht Mai

Der ungemütliche April ist vorbei und der Mai verwöhnt uns im Norden gerade mit wonnig-warmen Sonnenstrahlen. Da heißt es schon mal sich zurücklehnen, sich die Hände reiben, daß man Urlaub genommen hat – und tief atmend das Leben im Garten genießen!

Mehr Aktivitäten – vielleicht, oder auch nicht in ein paar Tagen… 🙂

Hoch hinaus!

Wenn der Gartenboden so richtig übel ist, kann man entweder – wie die Nachbarn – 30 Jahre lang Kompost und Gartenerde aus dem Baumarkt untermischen, oder man läßt Sandwiese Sandwiese sein und holt sich Hochbeete.

Bestellt, bezahlt und gewartet, vor zwei Tagen zusammengesteckt und seit heute (dem freien Tag in der Woche sei Dank) auch nicht nur zusammengesteckt, sondern schon an Ort und Stelle im Garten, teilbepflanzt. Ha!

Der Aufbau dauerte pro Beet 2 Stunden.
– Boden ausstecken, vorbereiten, mit Wühlmausschutzgitter versehen:

– Hochbeet draufwuchten und füllen:

  • untern Laub
  • darauf groben Grünschnitt
  • darauf ein Rest Laub
  • darauf Kompost
  • oben Blumenerde

– Bepflanzt ist das erste Beet jetzt mit Jungpflanzen:

  • Kohlrabi (rot und grün)
  • rotem Eichblattsalat
  • Zwiebeln (aus dem letzten Jahr, am Hoochbeetplatz ausgebuddelt und gerettet)
  • Zitronenthymian
  • und einem Gänseblümchen für die Optik

Tja, was soll ich sagen… puhhhhh, war das anstrengend!  Hätte ich vorher gewusst, wie viel Gehebe, Gewuchte, Geschleppe und Gebücke das mit sich bringt, hätte ich das wahrscheinlich nicht so locker fröhlich pfeifend angefangen. Aber das Gefühl am Ende, wenn man völlig platt, aber breit grinsend auf seine beiden Hochbeete schaut, ist nahezu unbezahlbar. Und jetzt: Essen, Wanne, Tee machen, Film gucken.

Hier noch die passenden Impressionen zum Text:

Ende des Eises und Pflanzzeit

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So sah es noch am 1.April hier aus (wie passend!), nachdem die Tage eigentlich schon schön länger und wärmer wurden.

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Aber wer geduldig ist (und regelmäßig in seinen Garten zum Lobpresien der Erd- und Wettergeister geht), dem kommt dann doch endlich auch der heißersehnte Frühling: die Schlehe blüht!

Und so konnte nun nach dem ersten Aussähen der wetterharten Saaten auch das Eintopfen der Jungpflanzen losgehen: Erdbeeren, Tomaten, die obligatorischen Kapkörbchen und eine Heidelbeere sind bei uns eingezogen:

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Die Tomaten sind aus alter Tradition aus unserem Bioladen, die Erdbeerpflanzen habe ich im Dutzend billiger gekauft beim Lädchen nebenan und die Heidelbeere war ein Spontankauf mit der Nachbarin zusammen. Dazu kamen ein paar Pflanzeimer aus dem 1€-Laden, da mir in diesem Jahr wieder ein paar Tontöpfe kaputtgegangen sind.

Und so sieht es zur Zeit auf der Tarrasse aus:

2015_018 2015_017

(Der aufmerksame Leser mag erkennen, daß ich meinen Plan, die Terrasse zu kärchern noch nicht umgesetzt habe. Der freundliche Leser mag einfach stillschweigend darüber hinwegsehen.)

Eine elementare Frage kam mir gerade beim Schreiben meines Beitrags auf: hat jemand schon einmal von einer Kapkörbchen-Flatrate gehört? Ich LIEBE diese Dinger, aber leider sind sie nur einjährig….)

2015_021Bis die Tage,

die Herrin des Nordgartens

 

 

Im Märzen der Bauer Gärtner die Rösslein anspannt Schaufel auspackt…! Es ist FRÜHLING!

2014_18 Die Schniefnase und der immer noch leicht röchelnde Hals haben die Bloggerin aus dem Norden ein wenig zu oft im Haus gehalten…. aber dennoch war frau auch hier fleißig… zum einen wurden die Kleinbeete von dem herbstllichen Eichenlaub (danke, Nachbarn!) befreit, so daß man die ersten nachwachsenden Bienenpflanzen sehen kann.

 

 

 

2014_27Dieses Beet allerdings habe ich noch zugedeckt gelassen, denn bei genauerer Betrachtung der Schicht unter dem Laub ist mir aufgefallen, daß…..

 

 

 

2014_28…. dort zahlreiche Marienkäfer die kalten Tages- und wahrscheinlich auch Nachtzeiten überstehen. Und diesen lieben kleinen Läusekillern zieht man ja schließlich nicht die Bettedecke weg!

 

 

 

2014_20Die Wiese ist voller lielafarbener kleiner Veilchen, die mir nach dem kurzen und milden Winter zahlreicher und kräftiger erscheinen, als letztes Jahr. Überhaupt scheint alles in diesem Jahr besonders schnell und kräftig wachsen zu wollen…

 

 

 

 

 

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Zu ihrer Gesellschaft habe ich gelbe Bio- Hornveilchen rund um den vorderen Bereich unseres Apfelbäumchens gepflanzt. Als ich sie pflanzte, waren sie recht klein und mehr grün als mit gelben Blüten geschmückt, aber jetzt…. ein knalliger Farbkleks in der Wiese.

 

 

 

2014_21Eine Wildrose habe ich aus dem linken Beet ins rechte, ehemalige Kartoffelbeet gepflanzt, da sie mir zu nah an den Spindelsträuchern stand. Sie hat die Prozedur gut überstanden und treibt schon Knospen aus. Es muß laut der Nachbarn nur noch ein Wildtrieb ehemaliger Kulturrosen sein, aber egeal, ich mag Pflanzen einfach nicht so wegtun…

 

 

 

 

 

2014_22Links neben der Rose wird in diesem Jahr ein Insekten-Buffet blühen, daß ich mir aus verschiedenen Samen und altem Vogelfutter zusammengemischt habe. Wenn die Samen alle nicht aufgehen, sollten wenigstens die darin enthaltenen Sonnenblumen aufgehen, da diese im letzten Jahr nach der Vogelfütterung im Winter von selbst im ganzen Garten auftauchten.

 

 

 

2014_23Rechts neben der Rose kommen die ersten Blättchen der Lupinen aus dem Boden. 🙂 Hach, ist das schön, wenn man sieht, was aus so einem kleinen Wurzelknollen werden kann… von den Prachtscharten ist noch kein bißchen Grün zu sehen, ich hoffe, die Knolllen waren von der Qualität nicht zu schlecht, oder überaltert.

 

 

 

 

 

2014_29Dann ist da noch ein kleiner Buchsbaum aus dem $Discounter zu uns gezogen, der mir einfach so in den Einkausfwagen gehüpft ist. Unglaublich, oder? Dabei gehe ich natürlich auch eigentlich gar nicht in den $Discounter… *flöt* Aber bisher haben sich aldi(!) Pflanzen von dort immer sehr gut gemacht, viele davon haben wir als Wohnungspflanzen schon mehrere Jahre lang.

 

 

 

 

2014_26Aus dem Schatten eines weiteren Spindelstrauchs habe ich diesen… tja, was mag es sein – geholt. Ein Kirschlorbeer? Ich bin etwas ratlos, aber aber ich bin sicher, es wird ein Busch. Er muß irgendwo von den Nachbarn herübergezweigt gekommen sein, auf jeden Fall konnte er dort nicht bleiben und verschönt jetzt auch die Wiese.

 

 

 

 

Hier kommt dann noch das versprochene Foto

2014_25 des unbekannten nachbarlichen Bodendeckers. Sieht brennesselartig aus, hat silberne Färbung in der Blattmitte und wirft zum Vermehren lange Schlingen aus. (Bißchen wie Efeu.) Ist aber nicht ganz so robust und hartnäckig.

 

 

Ach ja und…

2014_24..die Schlehenzweige blühen auch dieses Jahr besonders dicht und schön!

 

 

 

 

 

 

In diesem Sinne viele Grüße in den Westen und den Rest der Republik, der hier mitliest – ich wünsche allerseits keine erkältungen mehr und einen tollen Frühling!!!!

Lust auf Lotte?

Ich habe dieser Tage durch Zufall eine tolle Uhunest-webcam gefunden. Direkt aus der Eifel und auch nachts mit Bildübertragung. Ein Ei liegt schon im Nest und ich bin sehr sehr gespannt auf das Schlüpfen des Kükens. Instantwildnis für Stadtbewohner ;-).

Auf meiner Fensterbank schlüpfen gerade die ersten Zitronenbasilikumpflänzchen, die ich Ende letzter Woche ausgesäht habe. Bei der Wärmeeinwirkung zur Zeit geht das fix. Außerdem warte ich noch auf Oregano und Minigurken. Mein dritter Minigurkenversuch. Beim ersten war falsches Saatgut in der Tüte und letztes Jahr wollten sie nicht keimen. Allmählich wüsste ich schon gerne, ob die Dinger so gut schmecken, wie behauptet oder ob man sich das Anpflanzen sparen kann. Außer den Gurken wird es hier dieses Jahr tatsächlich kein Gemüse geben. Ich war nicht sicher, ob mich nicht im Januar/Februar doch wieder die Lust zumindestens nach selbstgezogenen Tomaten überkommen würde. Überkam aber nicht. Ich wil Blumen!

Monatsrückblick Januar 2014

Monatsrückblick Januar

+ Wetter: Ganz schön schön dieser erste Monat im neuen Jahr. Viel Sonne, wenig Grau und kaum Niederschlag. Und insgesamt sehr mild für Winter, besonders die ersten zwei Wochen. Da gab es oft Temperaturen von 12°. Frost hatten wir hier in der Stadt auch sonst gar nicht. Einige Tage mit leichtem Rauhreif, das wars an Wintereinlage. Ist sehr nach meinem Geschmack – spart Heiz- und Körperenergie. Sonnenuntergang am Balkon (zum Monatsende): gegen 16.30h.

+ Pflanzen: Nachdem Weihnachten nüx zu sehen war, hat meine Christrose sich dann doch noch entschieden Knospen auszubilden. Wahrscheinlich wird sie wie letztes Jahr wieder zusammen mit den Tulpen blühen…

Sprösslinge

Dicke Knospen hat auch schon eine Primel, sowie die Schneeglöckchen. Davon zeigen sich jetzt unzählige Trupps im ungemähten Teil des Rasen *<3*. Ich finde man muss Schneeglöckchen haben. Sonst ist der Garten nicht vollständig. Auch andere Zwiebelgewächse spitzen schon aus dem Boden und das Geißblatt hat viele frische Blätter angesetzt.

Einige Blumen halten es offenbar mit Karl Foerster und blühen einfach durch:

Blüten im Winter

Ringelblume, Borretsch, Färberkamille und Malve haben aufgrund des milden Wetters immer weiter gemacht. Eine Stockrose hatte auch noch fette Knospen, aber ich habe den Stiel abgemacht, damit sie sich von unten noch mal neu entwickelt.

+ Gartenarbeiten: Ins Schattenbeet habe ich weiße Akelei gesäht. Die Samen hatte ich mal hier um die Ecke aus einem Vorgarten gemopst (die hingen aber bis auf den Bürgersteig!) und wollte sie schon letztes Jahr verwendet haben. Jetzt freue ich mich, dass sie noch übrig sind, denn weiß ist genau die Hauptfarbe, die ich für den Schattenbereich haben möchte.

Ins ‚Wildbeet‘ habe ich Disteln eingesäht. Da das sogen. Kühlkeimer sind, soll man das jetzt machen. Ich habe aber noch Samen zurückbehalten und werde diese im Topf aussähen, um das Ergebnis besser überprüfen zu können. Ich habe bereits einige Saatschalen mit Erde vorbereitet, so dass das in den nächsten Tagen passieren kann. Weitere Kühlkeimer wie Hornmohn, Skabiose und einige Gräser werde ich so auch mal versuchen zu ziehen.

Zum Abschluss noch die Verlinkung zu einem Rückblick ganz besondere Art.