Blühbericht und Erntebeginn Juli

Juni und Juli sind soooooo toll. Oder nicht?
Alles wächst und gedeiht und sprießt und blüht und…. waaaaah, jede Woche mähen! Duch die Hecke komme ich gar nicht mehr durch und…. was macht das ganze Gras da im Beet?!
Nein, wirklich, ich genieße den Sommer gerade, auch wenn ich sehr viel zupfe und hacke und schneide und A-mei-sen-hü-gel glattbügel – ich sitze auch viel im Liegestuhl und genieße das Summen und Brummen (endlich).

Denn der „Bienen- und Hummelmagnet“ macht inzwischen Ihrem Namen alle Ehre:

Und da sind sie:

Vom nahegelegenen Feld habe ich außerdem noch ein paar hoffentlich karge Böden liebende Pflänzchen (Acker-Kratzdisteln und Kamille) in den trockenen hinteren Gartenteil umgesiedelt – mal schauen, ob sie meinen Garten mögen:

Vom Markt hinzugekommen sind außerdem ein Ziergras (das leider von Nachbars Katze zum Spielen verwendet wird) und ein wunderschöner Rittersporn:

Außerdem blühen gerade noch Vexiernelken, rosa Wicken, Prachtwinden und Tomaten:

Es sind aber auch schon die ersten Früchte reif geworden: neben Walderdbeeren, die schon zu Marmelade verkocht wurden, essen wir zur Zeit erstaunlich viel Kohlrabi und Zucchini:

Und bald werden die Tomaten, die Mini-Pepperoni und die Brombeeren folgen:

Und bis es soweit ist, schaue ich den Amseln zu, wie sie sich in der Vogeltränke, die jetzt endlich den richtigen Platz und die richtige Höhe gefunden hat, ausgiebig baden und dabei herrlich niedlich verstrubbeln:

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Bis bald und gut buddel!

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Blüh- und Pflanzbericht Mai

Der ungemütliche April ist vorbei und der Mai verwöhnt uns im Norden gerade mit wonnig-warmen Sonnenstrahlen. Da heißt es schon mal sich zurücklehnen, sich die Hände reiben, daß man Urlaub genommen hat – und tief atmend das Leben im Garten genießen!

Mehr Aktivitäten – vielleicht, oder auch nicht in ein paar Tagen… 🙂

Hoch hinaus!

Wenn der Gartenboden so richtig übel ist, kann man entweder – wie die Nachbarn – 30 Jahre lang Kompost und Gartenerde aus dem Baumarkt untermischen, oder man läßt Sandwiese Sandwiese sein und holt sich Hochbeete.

Bestellt, bezahlt und gewartet, vor zwei Tagen zusammengesteckt und seit heute (dem freien Tag in der Woche sei Dank) auch nicht nur zusammengesteckt, sondern schon an Ort und Stelle im Garten, teilbepflanzt. Ha!

Der Aufbau dauerte pro Beet 2 Stunden.
– Boden ausstecken, vorbereiten, mit Wühlmausschutzgitter versehen:

– Hochbeet draufwuchten und füllen:

  • untern Laub
  • darauf groben Grünschnitt
  • darauf ein Rest Laub
  • darauf Kompost
  • oben Blumenerde

– Bepflanzt ist das erste Beet jetzt mit Jungpflanzen:

  • Kohlrabi (rot und grün)
  • rotem Eichblattsalat
  • Zwiebeln (aus dem letzten Jahr, am Hoochbeetplatz ausgebuddelt und gerettet)
  • Zitronenthymian
  • und einem Gänseblümchen für die Optik

Tja, was soll ich sagen… puhhhhh, war das anstrengend!  Hätte ich vorher gewusst, wie viel Gehebe, Gewuchte, Geschleppe und Gebücke das mit sich bringt, hätte ich das wahrscheinlich nicht so locker fröhlich pfeifend angefangen. Aber das Gefühl am Ende, wenn man völlig platt, aber breit grinsend auf seine beiden Hochbeete schaut, ist nahezu unbezahlbar. Und jetzt: Essen, Wanne, Tee machen, Film gucken.

Hier noch die passenden Impressionen zum Text:

Herbstliches

Wenn die -ber-Monate anfangen, habe ich immer das Gefühl, es ist „Aufräumzeit“. Die ollen Tomatenpflanzen kleinschnibbeln und auf den Kompost werfen, alles noch mal umtopfen, was im Herbst noch weiterwächst, jede Menge abgestorbene Stengel und Pflanzen rausschneiden, damit der Gerten nicht total ungepflegt aussieht – dem ersten Moos auf dem Terrassenboden Herr Dame werden, und und und…

Naja, aber es gibt ja auch die schönen Erntemomente… zumindest bei den Pflanzen, die nicht wie meine Zucchini und Kürbisse beleidigt eingehen, wenn man sie nicht täglich düngt und bespaßt. *grrrr*.
Heute habe ich einen Berg Kartoffeln aus der Erde gezogen – das Ergebnis von sechs Knollen, die ich neben den Kompost geworfen und abwechselnd mit Erde und Grasschnitt angehäufelt habe.

Und die Feuerbohnen sind reif! Schattenspendend rankten sie im Sommer in einer alten Gemüsekiste das Terrassenrankgitter hoch, nun starben die Pflanzen langsam ab und ich habe die Schoten geöffnet:

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Eine reiche Ernte aus insgesamt auch nur 10 Bohnen, die 8 Pflanzen ergaben, und neben etwas Biolangzeitdünger den ganzen Sommer nur reichlich Wasser gesoffen haben (was die Sonnenblumen, die ich dazu gepflanzt hatte, auch nicht zu knapp geschlürft haben)

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Jetzt bleibt mir nur noch die Aufgabe, nach einem Rezept für einen leckeren Feuerbohnen-Eintopf zu suchen. Ich bin dann mal im Netz…

Monatsrückblick Mai

 

Im Urlaub war die Nordsonja – und als sie zurückkam, da hatte der Garten so richtig schön „ausgeschlagen“… was man alles wahrnimmt, wenn man nicht jeden Tag auf die Pflanzen gucken kann!

Die Margariten und Kapkörbchen ergießen sich fast aus ihren Töpfen, die Brombeere blüht gemeinsam mit der wilden Rose:

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Der Bioladen-Schnittlauch ist in diesem Jahr etwas weniger riesig, aber immer noch schön anzusehen, das linke Beet ist komplett voll mit Ackelei, und die Zuchtrosen haben schon die ersten Knospen:

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Ein riesiger Fingerhut steht in der Wildwiese, die nicht gemäht wird, und auch die ersten Bienenpflanzen blühen schon. Einige habe ich heute schnell noch nachgesäht….

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Dann zeigt sich tatsächlich im Gemüsebeet Möhrengrün? Fllankiert von Prachtschartehn und Lupinen, die noch größer geworden sind, aber noch nicht blühen. Und auch der Kohlrabi scheint dieses Jahr was zu werden!

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Plastikrabe Toni passt auf meine drei Neulinge auf: Paprika, gelb und rot, sowie eine Salatgurke. Die Kartoffeln haben mir das Anhäufeln scheinbar gedankt… und die gerettete Zucchini macht auch brav mit.

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Und die netten Nachbarn hatten natürlich immer mal geschaut, wenn es in Deutschland grad mal nicht geregnet hat…

Also: zu Hause ist es wunderschön, auch und gerade nach einer Urlaubsreise!!!

Die Pracht des Mairegens…

Die Regenfälle im April und Mai – verbunden mit den warmen Sonnenstrahlen zwischendurch bringen meinen Garten gerade zum Explodieren…

Die Zucchini wachsen täglich, die Erdbeeren (wilde und dazwischen gepflanzte Kultursorten) blühen wie Gänseblümchen – und auch die selbstgetrockneten hokaido-Kürbissamen der letzten Herbstsuppe sind schon aufgegangen:

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Die Kartoffeln habe ich in diesem Jahr brav immer wieder aufgehäufelt – was sie zu massiv starkem Wachstum herausgefortert zu haben scheint. Ich glaube, daß ich in diesem Jahr eine deutlich bessere Kartoffelernte zu erwarten habe.

Möge die Knolle mit mir sein…

 

Lupinen und Prachtscharten gedeihen auch prächtig – allerdings nur die im Kartoffelbeet.

In den „Rasen“ habe ich zwei wunderschöne Rosen pflanzen können, ein Geschenk zur Hochzeit von meiner liebsten Cousine von Freiraum Gartengestaltung, besonders schön werden sie mit den schäbby-chick-Rankgittern zur Geltung kommen!

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Was Buntes ist auch noch dazugekommen: eine Mini-Hortensie darf sich neben den wilden Vergißmeinnnicht in der Nähe der Terrasse ansiedeln und uns mit ihrem buten Farbkleks erfreuen, wenn wir mal nicht im Garten buddeln, graben, schaufeln, stechen, zupfen, jäten, harken, schneiden und sähen.

 

Und der Rest? Spricht für sich:

2014_55 Grüße aus dem Norden!!!

 

 

 

 

 

Monatsrückblick…öhöm… August & September

Monatsrück AugSept

So, bevor auch der Oktober wieder vorbei ist, schnell endlich noch die ausstehenden Monatsrückblicke. Da aber nicht allzuviel nennenswertes passiert ist, lässt sich das schnell nachtragen. Insbesondere der August war wenig spannend und vor allem vom hochsommerlichen Wetter geprägt. UrlaubIch glaube ich habe tatsächlich den ganzen Monat nix im Garten gemacht. In der zeiten Hälfte war ich ohnehin im wohlverdienten Sommerurlaub. Natürlich wurden in der Zeit gerade die Tomaten reif… Es waren aber immer noch genug da, als ich wiederkam. Leider fehlte ihnen irgendwie das Aroma. Ob es an den schwierigen Startbedingungen lag oder generell an den vielleicht doch zu schattigen Verhältnissen hier im Garten – ich weiss es nicht. Aber nächstes Jahr verzichte ich glaube ich ganz auf Tomaten und sonstiges Gemüse. Der Aufwand ist mir zu hoch im Verhältnis zum Ergebnis. Dann lieber mehr unkompliziert Blühendes.

Sehr schön geblüht hat noch die letzte von den vier Stockrosen. Und das mit einer wunderschönen Farbe <3. StockroseAußerdem war sie auch vom Wuchs kräftiger als die anderen und die Blätter gesünder. Ich hoffe, sie kommt nächstes Jahr noch mal wieder. Manchmal tun sie das ja.

Lustig waren die Lampionblumen zu beobachten wie sie sich langsam von grün zu orange Lampionsverfärbten. Sonst sieht man ja nur die schon fertigen Lampions im Blumenladen. Ich mag diese kleinen leuchten Herbstlaternen. Überhaupt mag ich den Herbst. Endlich wieder Sauerstoff in der Luft, Suppenlust statt Salathunger und kuschelige Wollsachen statt am liebsten gar nichts auf der Haut. Im September habe ich dann auch mal wieder etwas im Garten gewerkelt. Ein bisschen das Schattenbeet für die anstehende Pflanzenlieferung vorbereitet (bis jetzt ist noch nichts angekommen, schnell sind die nicht gerade), Unkraut gerupft und schon einige Frühjahrtsblüher in den Boden gebracht. FrühPflanzAuf den Beeten sah es insgesamt nicht so großartig aus. Insbesondere die Blaue Rabatte war sehr vertrocknet. Einzig die Herbstastern ließen sich nicht unterkriegen. Davon habe ich in jedem Beet einen großen Busch. Im Bauerngartenbeet blühten ansonsten noch Ringel-blumen, Mädchenauge, Sonnebraut und Sonnenhut. Und im Rondell sehr schön Dahlien, Tagetes und wilde Malven.

Herbstaster

Monatsrückblick Juli

monatsrück juli

Oder auch:

SommerMit einem Wort: Sommer. Heiß, heißer, puuhh… (Achtung! Das Thermometer zeigt die Temperatur im Schatten. Nachdem die Sonne rumkam stiegen die Werte auf nahezu 50°…) Vielleicht fehlt mir aufgrund meiner norddeutschen Abstammung irgendein Resistenzgen, aber bei Temperaturen über 25° verändert sich mein Aggregatzustand in lethargisch-genervt ;-). Da helfen nur noch kalte Fußbäder im abgedunkelten Zimmer, viiiel Eis und da selbst warmes Essen zu anstrengend wird, Nudeln mit kalter Tomatensoße.

Gartenarbeiten in diesem Monat beschränkten sich auf gelegentliches Rasenmähen, wässern, Unkraut entfernen und einige Gartencenterschnäppchen einpflanzen. Der Anblick der Beete ist entspblaues beetrechend traurig.

Das ‚Blaue Beet‘ – trocken und kahl. Hier müssen nächstes Jahr Pflanzen hin, die mehr Trockenheitsresistenz besitzen. Meine Vorstellung von der englischen Rabatte lässt sich so nicht verwirklichen. Das habe ich jetzt nach zwei Jahren begriffen.

bauerngartenbeetDas Bauerngartenbeet – struppig und unordentlich. Alles hängt durch- einander. Fazit: ohne Anbinden gehts irgdenwie nicht. Hier speichert der Boden das Wasser aber besser, so dass viele Pflanzen trotz des heißen Wetters ganz gut gedeihen. Inzwischen kann man auch erkennen, dass es tatsächlich noch vor Weihnachten Tomaten geben wird:

tomaten

blütenfülle

Und auch wenn der Gesamteindruck zu wünschen übrig lässt, es gibt viele schöne Blüten!