Buddelsonntag mit Blümchenschau

Heute war Workout angesagt. Das Wildblumenbeet sollte dieses Jahr nicht nur zur Hälfte, sondern komplett mit bunten Schmetterlings- und Bienenblumen angesäht werden.
Da der März schon so warm ist, habe ich voll motiviert durch Sonne und Wind losgelegt.
Nach dem halben Beet war ich platt. 🙂

Aber der Wille war stark und die Grassoden dank dicker Blätterschicht, die ich ihnen im Herbst verpasst hatte, weich und noch ziemlich schwächlich. Nach kurzem Päuschen von der Gartenarbeit durch einen Plausch über Gartenarbeit mit der lieben Nachbarin habe ich das ganze Beet geschafft:

Eingesäht, einen Sack neue gute Gartenerde drauf gekippt und ordendlich gewässert. Check.

Danach reichte die Energie noch gerade dazu, die angestorbenen Pflanzenreste aus den Pflanzkübeln zu entfernen und die erdreste in das hintere Hochbeet zu kippen, dann war endgültig die Luft raus. Bin nix mehr gewohnt. Püh.

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Danach: nur noch Blümchengucken und sich freuen, daß so vieles von alleine wächst…

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Es keimt!

Dank zweier strahlend sonniger Wochen und meines Urlaubs, der mich zum mehrfachen Gießen befähigte, ist das Projekt Wildblumenwiese nun ernsthaft in Angriff genommen und von ersten Keimereignissen gekrönt worden:

Hier noch ein paar Bilder vom Beet selbst:

Im Hochbeet und im Kartoffelbeet wächst auch alles um die Wette:

Zur Zeit ist es etwas kühler geworden und ich genieße den Urlaub vom Gießdienst, auch wenn ich mich an das nachmittägliche Chillen in der Sonne schon wieder gut gewöhnt hatte. Aber so kommt man auch mal dazu, die Gartenfotos zu sortieren. 🙂

Von einer lieben Freundin habe ich außerdem Tomatensamen von samenfesten Tomaten aus ihrem Garten bekommen. Diese habe ich Dank des warmen Wetters direkt draußen angesäht:

Alles in allem zwei sehr gartenintensive Wochen – und nichts ist entspannender als eine warme Dusche nach einigen Stunden Gartenarbeit: man ist müde, die Sonne hat die Haut mit Vitamin D versorgt, die Muskeln kribbeln und überall sind Erdkrümel, Blattreste und kleine A…. meisen! *kreisch!* 🙂

Bis bald und buddelt auch schön!

Je früher der ling, desto schöner das Blüh!

Wenn die gekauften Tulpen auf der Fensterbank und das bunte Muschelwindspiel
die einzigen Farben zu sein scheinen, obwohl seit drei Tagen metereologisch der Frühlingsanfang befohlen wurde, sollte man sich mal wieder in den Garten wagen, um nach weiteren Farbklecksen Ausschau zu halten…:

Und schau an, es tummelt sich schon einiges! Narzissen Hyazinthen, Mai- und Schneeglöckchen, Scilla, Tulpenblätter…. hach! Es wird wieder Gartenzeit!
Dazugekauft (also quasi eingeschummelt) Steinbrech, Glockenblumen und Jasmin.

 

 

Projekte für 2016 seien übrigens an dieser Stelle schon mal verraten:

Größeres Wildblumenbeet

Hochbeete anlegen, bepflanzen und auch erfolgreich was ernten. 😉

 

 

Schönes, buntes Gartenjahr 2016!

Frühlingsanfang und neue Gartentaten-Aktivitäten

Während der Winter gartentechnisch völlig unbedeutend verbracht wurde – abgesehen von einem gelegentlichen sehnsuchtsvollen Blick nach draußen und der Hoffnung der Frost möge in diesem Winter allen Mücken und Schnecken den Garaus machen – sind in der nördlichen Grünanlage erste Aktivitäten zu verzeichnen. 🙂

2015_007Die Gartenstühle wurden am sonnigen Samstag nach draußen gestellt und die Terrasse schon einmal grob gefegt. In den nächsten Tagen muß dem Moos mit dem Kärcher und Essig zu Leibe greückt werden – aber das ist keine Arbeit für ein freies Wochenende.

2015_006Die inhaltsreiche Post einer lieben Ex-Kollegin wurde geöffnet, inspiziert und sortiert. Gefunden haben wir unter anderem: Riesensonnenblumen, Ringelblumen, Stockrosen (die wollten wir sowieso anpflanzen!), Wunderblumen, Feuerbohnen und vieles mehr.

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Die Stockrosensamen habe ich in diesem Topf mit noch reichlich vorhandener humusreicher Erde zum Vorziehen angesäht. Sobald die Pflänzchen etwas gewachsen sind, verpflanze ich sie in den hinteren Bereich des Gartens (dahin, wo keine einzige der Mohnblumen gewchsen ist, obwohl ich gefühlt 650 Samenkörner verstreut habe….)

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Im zweiten Topf dürfen die Feuerbohnen heranwachsen.

Dieser Topf ist etwas grüßer und ich denke, die Pflanzen können darin bleiben. Sollten sie zu groß werden, kann ich sie immer noch umsetzen.

Direkt in die Erde habe ich Riesensonnenblumen, Calendula und nochmal Stockrosen gepflanzt, in der Hoffnung, daß es noch so früh im Jahr ist, daß die jungen Pflanzen nicht direkt von Schnecken und Vöglen aufgefuttert werden:

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Und es blühen schon zur Zeit:
Blaustern, Traubenhyazinthen und Primeln (alle vom Vorjahr – gute Biopflanzen!)

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Narzissen, mein geliebtes Lungenkraut und die Biotulpen (von letztem und diesem Jahr):

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Gegen Nachmittag setzte leider schon der nächste Regen ein und der sonnige Gartentag war viel zu schnell vorbei. Neben den Fotos habe ich es aber auch noch geschafft, mit den Nachbarinnen Samen zu tauschen (wie hört sich das denn an?!), einige Büsche zu beschneiden, und jeden Menge altes Gestrüpp vom Herbst in den Biomüll zu verfrachten.

Für die nächste Woche steht an:
Kärchern, Gartenwasser anschließen, Vertikutieren, Laub rechen und einen Tee auf der Terrasse trinken. Reihenfolge und Prioritäten werden sicherlich noch variiren.

Geplant ist außerdem schon für 2015: ein Hochbeet anlegen, ein Paltettenbeet bauen, Rhabarber anplanzen, und dem Garten noch mehr Struktur geben.

Allen grünen Daumen da draußen wünsche ich ein tolles Gartenjahr 2015!

Kompost- und Pflanzbericht

Im Nordgarten ist die erde gerade herrlich buddelfeucht, und zu Glück gibt es im benachbarten $Discounter schon ein paar winterharte Stauden zu kaufen, die man im Februar schon pflanzen darf.

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Vor der Erdung von gut investierten 9,94€ habe ich aber zunächst einen Blick in die unterste Etage vom im letzten Jahr angelegten Kompostbehälter geworfen. Siehe da, das sah richtig gut aus!

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Dann ging es ans einbuddeln der Stauden – und schlauerweise habe ich die Sorten direkt dort fotografiert, wo sie im Sommer dann auch blühen sollen: Hier: Lupinen und Prachtscharten (Liatris)

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Hier am Stein würde sich eine Prachtscharte auch besonders schön machen…

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Und auch im Gartenkräuterbeet fand ich macht sich ein Prachtsachrten-Farbkleks bestimmt besonders gut.

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Rund um den nächsten Stein soll sich Kleinblütiges Seifenkraut (Rot-Seifenkraut, Saponaria ocymoides) ausbreiten.

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Und links daneben habe ich Weißes Schleierkraut (Gypsophila paniculata) gesetzt – auch noch zwischen den kleinen Findlingen meines „Steingärtchens“.

 

 

All diese Pflanzen sollen volle Sonne gut vertragen und auch mit wenig Wasser auskommen – auch wenn ich gedenke, diesen Sommer auch den hinteren Gartenteil mehr zu wässern als letztes Jahr. Ein Einkauf bei einer nahegelegenen Staudengärtnerei steht auch noch an – gemeinsam mit einer Nachbarin. Dieses Jahr möchte ich die blühenden Bereiche des Gartens auf jeden Fall stark vergrößern – beim Fruchtgemüse werde ich mich auf die Obstsorten, die ich schon habe und Tomaten, Kohlrabi (zweiter Versuch) und kartoffeln beschränken.

Monatsrückblick Januar 2014

Monatsrückblick Januar

+ Wetter: Ganz schön schön dieser erste Monat im neuen Jahr. Viel Sonne, wenig Grau und kaum Niederschlag. Und insgesamt sehr mild für Winter, besonders die ersten zwei Wochen. Da gab es oft Temperaturen von 12°. Frost hatten wir hier in der Stadt auch sonst gar nicht. Einige Tage mit leichtem Rauhreif, das wars an Wintereinlage. Ist sehr nach meinem Geschmack – spart Heiz- und Körperenergie. Sonnenuntergang am Balkon (zum Monatsende): gegen 16.30h.

+ Pflanzen: Nachdem Weihnachten nüx zu sehen war, hat meine Christrose sich dann doch noch entschieden Knospen auszubilden. Wahrscheinlich wird sie wie letztes Jahr wieder zusammen mit den Tulpen blühen…

Sprösslinge

Dicke Knospen hat auch schon eine Primel, sowie die Schneeglöckchen. Davon zeigen sich jetzt unzählige Trupps im ungemähten Teil des Rasen *<3*. Ich finde man muss Schneeglöckchen haben. Sonst ist der Garten nicht vollständig. Auch andere Zwiebelgewächse spitzen schon aus dem Boden und das Geißblatt hat viele frische Blätter angesetzt.

Einige Blumen halten es offenbar mit Karl Foerster und blühen einfach durch:

Blüten im Winter

Ringelblume, Borretsch, Färberkamille und Malve haben aufgrund des milden Wetters immer weiter gemacht. Eine Stockrose hatte auch noch fette Knospen, aber ich habe den Stiel abgemacht, damit sie sich von unten noch mal neu entwickelt.

+ Gartenarbeiten: Ins Schattenbeet habe ich weiße Akelei gesäht. Die Samen hatte ich mal hier um die Ecke aus einem Vorgarten gemopst (die hingen aber bis auf den Bürgersteig!) und wollte sie schon letztes Jahr verwendet haben. Jetzt freue ich mich, dass sie noch übrig sind, denn weiß ist genau die Hauptfarbe, die ich für den Schattenbereich haben möchte.

Ins ‚Wildbeet‘ habe ich Disteln eingesäht. Da das sogen. Kühlkeimer sind, soll man das jetzt machen. Ich habe aber noch Samen zurückbehalten und werde diese im Topf aussähen, um das Ergebnis besser überprüfen zu können. Ich habe bereits einige Saatschalen mit Erde vorbereitet, so dass das in den nächsten Tagen passieren kann. Weitere Kühlkeimer wie Hornmohn, Skabiose und einige Gräser werde ich so auch mal versuchen zu ziehen.

Zum Abschluss noch die Verlinkung zu einem Rückblick ganz besondere Art.

Blüh- und Pflanzstatus im Norden

Nach einer Woche mit durchweg strahlendem Sonnenschein hat der Herbst mit Regen, Nässe, Schauern, Wolkenbruch und hin und wieder ein wenig Niederschlag aufgewartet. Hat sein Gutes: das Rasenmähen muß leider verschoben werden. (Ohhhhh, schaaaade.) Und die Pflanzen tanken noch mal so richtig Wasser und toben sich aus: Pracht und Blüh, wohin man blickt. Die Momente zum Ablichten sind allerdings dann dünn gesäht (sic!), aber heute war mal wieder so eine trockene Phase. Die habe ich genutzt, um die am Samstag gekaufte Caluna-Heide in die Erde zu bringen und damit der Gestaltung des wüsten Gartenteils wieder etwas näher zu kommen.

Zur Veranschaulichung in Farbe (und bunt):
Rot: Mohnsaat für 2014, Blau: Kornblumensaat für 2014, gelb: Cosmea- und Leinsaat für 2014.
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Dazwischen jetzt: winterharte Heide mit ausreichend Platz zur Vergrößerung und Verholzung. (Vorne im Garten habe ich eine Heide, die seit 2-3 Jahren nicht zurückgeschnitten wurde, und die schon ein ansehnlicher Busch ist.)

Ich bin ja so ein Heide-Fan, wie die Frau Kräuterhexe ein Farn-Fan ist…:
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Und sonst? Die samenfesten Tomaten meinen tatsächlich, JETZT wäre eine tolle Zeit zum Blühen. Hallo? Vermehrungsfreudig, aber ohne Zeitgefühl?
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Große Freude (beim Wort genommen, echt große!) machen die Sonnenblumen, die sich in allen Formen und Farbvarianten aufgereiht haben:GTHerbst02

Bildschön, oder?
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Die Nachtkerze blüht inzwischen auch tagsüber, was ein untrügliches Zeichen dafür ist, daß es jetzt tatsächlich Herbst ist:
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Mein Cranberry-Strauch Stäuchlein hat die ersten Beeren:GTHerbst05

Die blaue Salvia will von Herbst hingegen noch nichts wissen und lockt tatsächlich noch immer Bienen und Hummeln an:
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Und auch die Margarite scheint die vielen Regengüsse zu genießen, die scheinbar zuverlässiger sind, als Menschenfraus Gartenschlauch…GTHerbst07

Hier kann man sehen, wie kräftig beide Pflanzen geworden sind:GTHerbst11

Im linken Beet hatte ich im Frühjahr großzügig Herbstastern ausgesäht…:GTHerbst09

Die jetzt zahlreich in lila und pink zu blühen beginnen:
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Und auch immer mehr Cosmea kommen aus dem unscheinbaren Boden herausgewachsen:
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Die Ahnung eines Steingartens erwacht:
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Fürs nächste Frühjahr habe ich von einer anderen Kräuterhexe einige wunderbare Samen geschickt bekommen: eine bunte Mischung wilder Eifelpflanzen wartet in dieser Tüte darauf, im Frühjahr in die Erde gebracht zu werden:
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Nachdem der Start ins Jahr ein weinig frustrierend war, schaue ich der weiteren Aufhübschung des Gartens mit mehr Gelassenheit und Vorfreude entgegen…. Stückchenweise wird es schöner werden!

Jetzt gibt es erst mal etwas getrocknete Sommerminze als heißen Tee.
*wink und weg*

Noch mehr Pläne…

Beinahe das Schönste am Gärtnern ist das Pläne schmieden ;-). Man kann irgendwo gemütlich sitzen, stehen oder liegen und sich alles mögliche (Blumenwunderwelt, Farbrausch) oder unmögliche (ich bin reich und kann nach Lust und Laune einkaufen gehen) vorstellen und die Gedanken an zukünftige Anstrengungen erstmal in den Hintergrund schieben. Im Gegensatz zu den Finanzen, sind die Ideen reichlich vorhanden.

Die letzte Planungsorgie endete in einer ööh… sagen wir mal umfangreicheren Samenbestellung, was ein vergleichsweise preiswertes Vergnügen war. Unklar ist zu diesem Zeitpunkt allerdings der Erfolg, der mir beim ziehen der Gewächse beschieden sein wird. In meiner Vorstellung sind die Beete aber bereits von üppig wachsenden und blühenden Pflanzen besiedelt…

Heute wurde ich von einer neuerlichen Planungswelle erfasst, was nur damit zusammenhing, dass nicht wie verabredet die Sonne schien, um mir einen entspannten Feierabend auf dem Balkon zu bereiten. Stattdessen zog es sich zu und ich mich deshalb aufs Sofa zurück, wo mir praktisch umgehend der Laptop auf den Schoß sprang, auf dem schon das Menü mit den gespeicherten Pflanzenversanden aufgeklappt war. Tja nun, wollte ja eh noch Farne für die schattige Ecke bestellen. Nach kurzem Suchen und noch ein bisschen überlegen hatte ich schuppdiwupp Hirschzungenfarn, Rippenfarn, Glanzschildfarn, Frauenhaarfarn und Filigranfarn im Einkaufswagen. Ich habe eine kleine Schwäche für Farne :-).

Wo ich jetzt sowieso schon mal unterwegs war, konnte ich auch gleich noch ein paar andere Hübschigkeiten aussuchen. Und so hüpften noch einige Zwiebelgewächse wie z.B. die Tulpenschönheit ‚Lac van Rijn‘ oder der zauberhafte ‚Cameleon‘-Lauch in den Korb. Am Ende tummelten sich zwölf verschiedene Pflanzen im Einkaufswagen, die einen schönen grünen (haha) Lappen kosten sollten. Keine Ahnung, wie es dazu kommen konnte!? O.k. ich hatte nicht immer nur 1 Exemplar pro Sorte genommen… Aber in meiner Vorstellung sind die Beete natürlich schon von üppig wachsenden und blühenden Pflanzen besiedelt.