Buddelsonntag mit Blümchenschau

Heute war Workout angesagt. Das Wildblumenbeet sollte dieses Jahr nicht nur zur Hälfte, sondern komplett mit bunten Schmetterlings- und Bienenblumen angesäht werden.
Da der März schon so warm ist, habe ich voll motiviert durch Sonne und Wind losgelegt.
Nach dem halben Beet war ich platt. 🙂

Aber der Wille war stark und die Grassoden dank dicker Blätterschicht, die ich ihnen im Herbst verpasst hatte, weich und noch ziemlich schwächlich. Nach kurzem Päuschen von der Gartenarbeit durch einen Plausch über Gartenarbeit mit der lieben Nachbarin habe ich das ganze Beet geschafft:

Eingesäht, einen Sack neue gute Gartenerde drauf gekippt und ordendlich gewässert. Check.

Danach reichte die Energie noch gerade dazu, die angestorbenen Pflanzenreste aus den Pflanzkübeln zu entfernen und die erdreste in das hintere Hochbeet zu kippen, dann war endgültig die Luft raus. Bin nix mehr gewohnt. Püh.

2017_33

Danach: nur noch Blümchengucken und sich freuen, daß so vieles von alleine wächst…

Advertisements

Frühlingsluft – Aufbruch in eine neue Gartensaison!

Während draußen schon die bekannten Frühblüher aus dem Boden schießen, habe ich meine Aktivität noch nicht massiv nach draußen verlegt, dazu waren die regenfreien Tage einfach viel zu dünn gesäht. Himmel, hat das im Februar geregnet! Wenn das mal Schnee gewesen wäre…!
Aber von einigen Beeten habe ich schon das schützende Laub entfernt und dem darunter aufkommenden Grün Luft und Licht gemacht.

Um das nützliche und interessante Grünzeug vom später unerwünschten und eher lästigen Gewächs besser und frühzeitiger unterscheiden zu können, habe ich mir literarische Hilfe geholt: „Wird das was, oder kann das weg?“ zeigt anhand von guten Beispielfotos, wie man Jungpflanzen schon als „Minis“ erkennt. So lernt man, wie sich die Bildung von zu viel Begleitflora vermeiden lässt, und man bekommt ein Auge für überraschende Entdeckungen im eigenen Garten. Denn viele Keinlinge tragen später wunderschöne Blüten, sind wertvoll für Boden und Tiere oder schmecken köstlich als Tee, Salat oder Gewürz.

Außerdem habe ich mir jetzt 8 Säcke von der feinen schwarzen Gartenerde eines Nachbarn bestellt, die mir im letzten Jahr die Kohlrabi- und Zucchinischwemme eingebracht hat.

Im März wird dann außerdem die Insekteninsel neu umgegraben und mit Bienenweide und Gründüngung von Bingenheimer Saatgut eingesäht.

Es keimt!

Dank zweier strahlend sonniger Wochen und meines Urlaubs, der mich zum mehrfachen Gießen befähigte, ist das Projekt Wildblumenwiese nun ernsthaft in Angriff genommen und von ersten Keimereignissen gekrönt worden:

Hier noch ein paar Bilder vom Beet selbst:

Im Hochbeet und im Kartoffelbeet wächst auch alles um die Wette:

Zur Zeit ist es etwas kühler geworden und ich genieße den Urlaub vom Gießdienst, auch wenn ich mich an das nachmittägliche Chillen in der Sonne schon wieder gut gewöhnt hatte. Aber so kommt man auch mal dazu, die Gartenfotos zu sortieren. 🙂

Von einer lieben Freundin habe ich außerdem Tomatensamen von samenfesten Tomaten aus ihrem Garten bekommen. Diese habe ich Dank des warmen Wetters direkt draußen angesäht:

Alles in allem zwei sehr gartenintensive Wochen – und nichts ist entspannender als eine warme Dusche nach einigen Stunden Gartenarbeit: man ist müde, die Sonne hat die Haut mit Vitamin D versorgt, die Muskeln kribbeln und überall sind Erdkrümel, Blattreste und kleine A…. meisen! *kreisch!* 🙂

Bis bald und buddelt auch schön!

Blüh- und Pflanzbericht Mai

Der ungemütliche April ist vorbei und der Mai verwöhnt uns im Norden gerade mit wonnig-warmen Sonnenstrahlen. Da heißt es schon mal sich zurücklehnen, sich die Hände reiben, daß man Urlaub genommen hat – und tief atmend das Leben im Garten genießen!

Mehr Aktivitäten – vielleicht, oder auch nicht in ein paar Tagen… 🙂

Hoch hinaus!

Wenn der Gartenboden so richtig übel ist, kann man entweder – wie die Nachbarn – 30 Jahre lang Kompost und Gartenerde aus dem Baumarkt untermischen, oder man läßt Sandwiese Sandwiese sein und holt sich Hochbeete.

Bestellt, bezahlt und gewartet, vor zwei Tagen zusammengesteckt und seit heute (dem freien Tag in der Woche sei Dank) auch nicht nur zusammengesteckt, sondern schon an Ort und Stelle im Garten, teilbepflanzt. Ha!

Der Aufbau dauerte pro Beet 2 Stunden.
– Boden ausstecken, vorbereiten, mit Wühlmausschutzgitter versehen:

– Hochbeet draufwuchten und füllen:

  • untern Laub
  • darauf groben Grünschnitt
  • darauf ein Rest Laub
  • darauf Kompost
  • oben Blumenerde

– Bepflanzt ist das erste Beet jetzt mit Jungpflanzen:

  • Kohlrabi (rot und grün)
  • rotem Eichblattsalat
  • Zwiebeln (aus dem letzten Jahr, am Hoochbeetplatz ausgebuddelt und gerettet)
  • Zitronenthymian
  • und einem Gänseblümchen für die Optik

Tja, was soll ich sagen… puhhhhh, war das anstrengend!  Hätte ich vorher gewusst, wie viel Gehebe, Gewuchte, Geschleppe und Gebücke das mit sich bringt, hätte ich das wahrscheinlich nicht so locker fröhlich pfeifend angefangen. Aber das Gefühl am Ende, wenn man völlig platt, aber breit grinsend auf seine beiden Hochbeete schaut, ist nahezu unbezahlbar. Und jetzt: Essen, Wanne, Tee machen, Film gucken.

Hier noch die passenden Impressionen zum Text:

Frühlingsfarben

Es wird wärmer – meine Hochbeete sind bestellt, aber noch nicht angekomen, da bleibt nur warten, Unerwünschtes auszupfen und Fotos machen. Viel Spaß beim durchhummeln durch meine Frühblüher-Bilder…:

Je früher der ling, desto schöner das Blüh!

Wenn die gekauften Tulpen auf der Fensterbank und das bunte Muschelwindspiel
die einzigen Farben zu sein scheinen, obwohl seit drei Tagen metereologisch der Frühlingsanfang befohlen wurde, sollte man sich mal wieder in den Garten wagen, um nach weiteren Farbklecksen Ausschau zu halten…:

Und schau an, es tummelt sich schon einiges! Narzissen Hyazinthen, Mai- und Schneeglöckchen, Scilla, Tulpenblätter…. hach! Es wird wieder Gartenzeit!
Dazugekauft (also quasi eingeschummelt) Steinbrech, Glockenblumen und Jasmin.

 

 

Projekte für 2016 seien übrigens an dieser Stelle schon mal verraten:

Größeres Wildblumenbeet

Hochbeete anlegen, bepflanzen und auch erfolgreich was ernten. 😉

 

 

Schönes, buntes Gartenjahr 2016!