Sonne im Juni

Die Sonne am Tag, Regen bei Nacht, gefühlt perfektes Gartenwetter seit Anfang Juni.
Der Garten war in keinem Jahr so üppig und es blühte so viel, wie in diesem.
Einfach ein paar Impressionen…. (weils so schön ist):

 

Wirklich viel tun muß ich zur Zeit nicht. Rasen mähen gegen Ameisenhügel, den Hokaido hochbinden (habe dafür eine hochkant stehende Palette an die Hochbeete gebaut) und Tomaten umtopfen und gießen.
Die ersten Früchte zeigen sich auch schon:

Und irgendwie kommen immer mehr kleine Tomaten nach… diese Biosorten sind unverwüstlich!

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Also kann ich gepflegt die Beine hochlegen!

Und auf der Gartenbank frischen Minztee trinken!

Dann erstmal… bis neulich…!

Winterpause

 Wintergedanken eines Gärtners

Alljährlich pflegen wir zu sagen, 
daß die Natur ihren Winterschlaf antrete...
Du lieber Gott, und das soll Schlaf sein?... 
Eher möchte man sagen, die Natur habe aufgehört, 
nach oben zu wachsen, 
weil sie keine Zeit dafür hat. 
Sie krempelt sich nämlich die Ärmel auf und wächst nach unten... 
Hier wachsen neue Stengel; von hier bis dort, 
in diesen herbstlichen Grenzen drängt das märzliche Leben hervor, 
hier unter der Erde wird das große Frühlingsprogramm entworfen.

Karel Čapek(1890 - 1938), tschechischer Schriftsteller
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Blick von oben in den verschneiten Garten

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Terrassenschneedecke

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Das Fahrrad im Vordergarten wurde vergessen in den Kaller zu stellen und bleibt nun einfach stehen…

 

Blich auf das Gartentörchen mit Laterne...

Blick auf das zugeschneite Gartentörchen und den Rest einer brennenden Gartenlaterne….

 

 

 

 

Monatsrückblick Mai

 

Im Urlaub war die Nordsonja – und als sie zurückkam, da hatte der Garten so richtig schön „ausgeschlagen“… was man alles wahrnimmt, wenn man nicht jeden Tag auf die Pflanzen gucken kann!

Die Margariten und Kapkörbchen ergießen sich fast aus ihren Töpfen, die Brombeere blüht gemeinsam mit der wilden Rose:

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Der Bioladen-Schnittlauch ist in diesem Jahr etwas weniger riesig, aber immer noch schön anzusehen, das linke Beet ist komplett voll mit Ackelei, und die Zuchtrosen haben schon die ersten Knospen:

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Ein riesiger Fingerhut steht in der Wildwiese, die nicht gemäht wird, und auch die ersten Bienenpflanzen blühen schon. Einige habe ich heute schnell noch nachgesäht….

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Dann zeigt sich tatsächlich im Gemüsebeet Möhrengrün? Fllankiert von Prachtschartehn und Lupinen, die noch größer geworden sind, aber noch nicht blühen. Und auch der Kohlrabi scheint dieses Jahr was zu werden!

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Plastikrabe Toni passt auf meine drei Neulinge auf: Paprika, gelb und rot, sowie eine Salatgurke. Die Kartoffeln haben mir das Anhäufeln scheinbar gedankt… und die gerettete Zucchini macht auch brav mit.

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Und die netten Nachbarn hatten natürlich immer mal geschaut, wenn es in Deutschland grad mal nicht geregnet hat…

Also: zu Hause ist es wunderschön, auch und gerade nach einer Urlaubsreise!!!

Monatsrückblick Februar 2014

Monatsrückblick

+ Wetter: Sehr ähnlich wie der Januar, oft Sonne, aber auch Wolken und Regen. Aprilartig unbeständig. Temperaturen um 8°-10°, in der letzten Woche nochmal etwas kühler. Aber kein Frost. Morgens und abends singen jetzt die Vögel. Sonnenuntergang am Balkon ca. 17.30h. Die Kraniche ziehen nach Norden.

+ Pflanzen: Eindeutig mein Schneeglöckchenmonat. Soo schön, wie sie dieses Jahr hier blühen! Und ausdauernd. Wenn ich oben aus dem Fenster schaue, leuchten sie mir entgegen. Toll, wenn man mit Nichtstun (nämlich das Rasenmähen lassen) einen solchen Effekt erzielt :-).

Schneeglöckchen II

Ein paar gelbe Krokusse hatte ich auch, aber die sind ganz schnell verregnet. Die Zwerg-Iris hatte nur eine Blüte und da kommt wohl auch nichts mehr. Dafür sind überall in den Beeten schon Blätter von Tulpen und Narzissen zu sehen. Christrose und Lungenkraut blühen und die im Herbst gesteckten Milchsterne wollen auch kommen, werden aber von Schnecken arg angenagt, grrrr. Völlig ruiniert haben sie meine einzige Primel…Primel

In der Stadt blühen die Forsythien, Blutpflaumen und erste Zierkirschen, im Wald schon die Buschwind-röschen. Der Holunder hier am Haus fängt an, seine Blätter auszufahren und auch die Apfelrose zeigt frisches Grün. Der gerade begonnene Vor- frühling geht also nahtlos in den Erstfrühling über.

+ Gartenarbeiten: Wie geplant habe ich verschiedene Kühlkeimer in Schalen ausgesäht. Ich bin deswegen gar nicht so traurig, dass die Temperaturen nochmal etwas runtergegangen sind. So sollten sie genau richtig fürs Keimen sein.

Aus dem Nordeifelgarten meiner Freundin S. habe ich diverse Pflanzen ausgraben dürfen. Es ist toll, wenn man Menschen mit Garten kennt. Nur muss man aufpassen, dass einem nicht unauffällig alles mögliche Kraut aufgedrängt wird ;-). Ich konnte bei meinem Besuch verschiedene Christrosen, eine Zaunrose, eine Bauernpfingstrose, Skabiosen, Wald-Hainsimsen, Geranium, zwei Farne und Schöllkraut mitnehmen. Ein guter Start in die neue Pflanzsaison.

Ja, hier aus so…

Der Nordgarten kann nicht von sich sagen, keinen Schnee gehabt zu haben.
Ca. zwei Wochen lang hatten wir eine mitteldicke und vor allem festgefrorene Schneedecke.
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Der Heide gefiel das prächtig und sie schien das richtig zu brauchen.

Die Meisen und anderen Körnerfresser taten sich in dieser Zeit fleißig an der neuen, NABU-empfohlenen Futterstelle gütlich:
Mampf

Als der Schnee dann weggeschmolzen war, was übrgens mehrere Tage dauerte, trotz REGENS (!), so festgefroren war der, da konnte die Nordbloggerin erst mal die Silvesterreste aufsammeln…
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Dabei fanden sich auch hier endlich die ersten Krokusnäschen, die sich aus der Grasdecke reckten. Hallo? Sonne?
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Auf den Terrassensteinen moost es ganz schön, denn der Großteil des Winters war auch hier eher naß, als weiß – aber auch wenn ich dem Moos irgendwann mit dem Kärcher zu Leibe rücken muß – zunächst erfreue ich mich lieber noch an dessen filigraner Schönheit.
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Auch nach dem Schnee macht die im letzten Jahr gepflanzte Heide eine gute Figur:
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Die Salvia, Margariten und Kapkörbchen werden in Kürze dann mal geschnitten und wir schauen, ob da irgendwo vielleicht was nachgrünen möchte. Wenn nicht, werden sie in diesem Jahr duch winterfeste mehrjährige Pflanzen ersetzt.
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Sehr gut sieht die Cranberrypflanze aus, die ich etwas geschützt an der Terrasse gepflanzt habe.
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Und nun stehen sie alle schon spalier, die Geräte und Harken….
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….die Schaufeln und Schüppen…
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… aber ich mache es erst mal der Kräuterhexe nach und produziere ein wenig Vitamin D.
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In diesem Sinne – aus dem Norden:
schoenensonntag

Monatsrückblick Januar 2014

Monatsrückblick Januar

+ Wetter: Ganz schön schön dieser erste Monat im neuen Jahr. Viel Sonne, wenig Grau und kaum Niederschlag. Und insgesamt sehr mild für Winter, besonders die ersten zwei Wochen. Da gab es oft Temperaturen von 12°. Frost hatten wir hier in der Stadt auch sonst gar nicht. Einige Tage mit leichtem Rauhreif, das wars an Wintereinlage. Ist sehr nach meinem Geschmack – spart Heiz- und Körperenergie. Sonnenuntergang am Balkon (zum Monatsende): gegen 16.30h.

+ Pflanzen: Nachdem Weihnachten nüx zu sehen war, hat meine Christrose sich dann doch noch entschieden Knospen auszubilden. Wahrscheinlich wird sie wie letztes Jahr wieder zusammen mit den Tulpen blühen…

Sprösslinge

Dicke Knospen hat auch schon eine Primel, sowie die Schneeglöckchen. Davon zeigen sich jetzt unzählige Trupps im ungemähten Teil des Rasen *<3*. Ich finde man muss Schneeglöckchen haben. Sonst ist der Garten nicht vollständig. Auch andere Zwiebelgewächse spitzen schon aus dem Boden und das Geißblatt hat viele frische Blätter angesetzt.

Einige Blumen halten es offenbar mit Karl Foerster und blühen einfach durch:

Blüten im Winter

Ringelblume, Borretsch, Färberkamille und Malve haben aufgrund des milden Wetters immer weiter gemacht. Eine Stockrose hatte auch noch fette Knospen, aber ich habe den Stiel abgemacht, damit sie sich von unten noch mal neu entwickelt.

+ Gartenarbeiten: Ins Schattenbeet habe ich weiße Akelei gesäht. Die Samen hatte ich mal hier um die Ecke aus einem Vorgarten gemopst (die hingen aber bis auf den Bürgersteig!) und wollte sie schon letztes Jahr verwendet haben. Jetzt freue ich mich, dass sie noch übrig sind, denn weiß ist genau die Hauptfarbe, die ich für den Schattenbereich haben möchte.

Ins ‚Wildbeet‘ habe ich Disteln eingesäht. Da das sogen. Kühlkeimer sind, soll man das jetzt machen. Ich habe aber noch Samen zurückbehalten und werde diese im Topf aussähen, um das Ergebnis besser überprüfen zu können. Ich habe bereits einige Saatschalen mit Erde vorbereitet, so dass das in den nächsten Tagen passieren kann. Weitere Kühlkeimer wie Hornmohn, Skabiose und einige Gräser werde ich so auch mal versuchen zu ziehen.

Zum Abschluss noch die Verlinkung zu einem Rückblick ganz besondere Art.

Monatsrückblick…öhöm… August & September

Monatsrück AugSept

So, bevor auch der Oktober wieder vorbei ist, schnell endlich noch die ausstehenden Monatsrückblicke. Da aber nicht allzuviel nennenswertes passiert ist, lässt sich das schnell nachtragen. Insbesondere der August war wenig spannend und vor allem vom hochsommerlichen Wetter geprägt. UrlaubIch glaube ich habe tatsächlich den ganzen Monat nix im Garten gemacht. In der zeiten Hälfte war ich ohnehin im wohlverdienten Sommerurlaub. Natürlich wurden in der Zeit gerade die Tomaten reif… Es waren aber immer noch genug da, als ich wiederkam. Leider fehlte ihnen irgendwie das Aroma. Ob es an den schwierigen Startbedingungen lag oder generell an den vielleicht doch zu schattigen Verhältnissen hier im Garten – ich weiss es nicht. Aber nächstes Jahr verzichte ich glaube ich ganz auf Tomaten und sonstiges Gemüse. Der Aufwand ist mir zu hoch im Verhältnis zum Ergebnis. Dann lieber mehr unkompliziert Blühendes.

Sehr schön geblüht hat noch die letzte von den vier Stockrosen. Und das mit einer wunderschönen Farbe <3. StockroseAußerdem war sie auch vom Wuchs kräftiger als die anderen und die Blätter gesünder. Ich hoffe, sie kommt nächstes Jahr noch mal wieder. Manchmal tun sie das ja.

Lustig waren die Lampionblumen zu beobachten wie sie sich langsam von grün zu orange Lampionsverfärbten. Sonst sieht man ja nur die schon fertigen Lampions im Blumenladen. Ich mag diese kleinen leuchten Herbstlaternen. Überhaupt mag ich den Herbst. Endlich wieder Sauerstoff in der Luft, Suppenlust statt Salathunger und kuschelige Wollsachen statt am liebsten gar nichts auf der Haut. Im September habe ich dann auch mal wieder etwas im Garten gewerkelt. Ein bisschen das Schattenbeet für die anstehende Pflanzenlieferung vorbereitet (bis jetzt ist noch nichts angekommen, schnell sind die nicht gerade), Unkraut gerupft und schon einige Frühjahrtsblüher in den Boden gebracht. FrühPflanzAuf den Beeten sah es insgesamt nicht so großartig aus. Insbesondere die Blaue Rabatte war sehr vertrocknet. Einzig die Herbstastern ließen sich nicht unterkriegen. Davon habe ich in jedem Beet einen großen Busch. Im Bauerngartenbeet blühten ansonsten noch Ringel-blumen, Mädchenauge, Sonnebraut und Sonnenhut. Und im Rondell sehr schön Dahlien, Tagetes und wilde Malven.

Herbstaster

Monatsrückblick Juli

monatsrück juli

Oder auch:

SommerMit einem Wort: Sommer. Heiß, heißer, puuhh… (Achtung! Das Thermometer zeigt die Temperatur im Schatten. Nachdem die Sonne rumkam stiegen die Werte auf nahezu 50°…) Vielleicht fehlt mir aufgrund meiner norddeutschen Abstammung irgendein Resistenzgen, aber bei Temperaturen über 25° verändert sich mein Aggregatzustand in lethargisch-genervt ;-). Da helfen nur noch kalte Fußbäder im abgedunkelten Zimmer, viiiel Eis und da selbst warmes Essen zu anstrengend wird, Nudeln mit kalter Tomatensoße.

Gartenarbeiten in diesem Monat beschränkten sich auf gelegentliches Rasenmähen, wässern, Unkraut entfernen und einige Gartencenterschnäppchen einpflanzen. Der Anblick der Beete ist entspblaues beetrechend traurig.

Das ‚Blaue Beet‘ – trocken und kahl. Hier müssen nächstes Jahr Pflanzen hin, die mehr Trockenheitsresistenz besitzen. Meine Vorstellung von der englischen Rabatte lässt sich so nicht verwirklichen. Das habe ich jetzt nach zwei Jahren begriffen.

bauerngartenbeetDas Bauerngartenbeet – struppig und unordentlich. Alles hängt durch- einander. Fazit: ohne Anbinden gehts irgdenwie nicht. Hier speichert der Boden das Wasser aber besser, so dass viele Pflanzen trotz des heißen Wetters ganz gut gedeihen. Inzwischen kann man auch erkennen, dass es tatsächlich noch vor Weihnachten Tomaten geben wird:

tomaten

blütenfülle

Und auch wenn der Gesamteindruck zu wünschen übrig lässt, es gibt viele schöne Blüten!