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In diesem Bild ist ein Vogel versteckt. Kannst Du ihn finden? 🙂

Elsternnest I

Hier im Pflaumenbaum ist ein Elsternnest. Es sieht etwas struppig aus, aber auch gemütlich. Allerdings regnet es mächtig rein und ich habe die arme Elsterndame, die auf ihren Eiern sitzt, in den letzten Tagen sehr bedauert. Meistens sieht man außer den vielen Zweigen gar nix, aber heute erblickte kurz den Vogelschwanz als er aus dem Nest ragte. Mutmaßlich muss Frau Elster sich auch ziemlich zusammenfalten, um ihre gesamte Länge in dem kugelförmigen Bau unterzubringen.

Elsternnest II

Vom Küchenfenster kann ich genau auf das Nest schauen. Ich bin sehr gespannt, was in nächster Zeit dort passiert. Sicher sind Elsterküken ganz schöne Rabauken, die den Hals nicht voll kriegen können ;-).

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Regentaten…

Da das Draußen da draußen einem Sumpf gleicht, ist an echte Gartenbuddelei gerade wirklich nicht zu denken.

Nahe an die Fansterscheibe in zwei große Töpfe, (denn rausgehen ist auch nicht), habe ich heute zwei Kapkörbchen (Osteospermum) gepflanzt, die ich a) total mag, weil sie so schön kräftig blühen, und die mir b) beim letzten Einkaufsbummel im Supermarkt einfach so ins Körbchen gehüpft sind. Diese Schlingel…

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Danach bin ich ins Gegenteil verfallen und habe nicht gepflanzt, sondern geschnitten: die Pfefferminze meint, wie jedes Jahr, die Alleinherrschaft über das Kräuterbeet übernehmen zu müssen. So sind einige große Triebe schon mal der Schere zum Opfer gefallen. Sie hängen zum Großteil jetzt zum Trocknen am Haken, mjam, mjam, mjam…

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Einige Blättchen und ein ganzer kleiner Trieb ist direkt in meine Teekanne gewandert, zwecks Erwärmung der Gärtnerin:

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Immer wieder…
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…ein schöner Anblick!

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Mit dieser Tasse sage ich der Gartenarbeit heute adé und den geneigten Lesern auch.

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Carpe diem ex parte!

Wenn man einen Tag in der Woche frei hat, das Gras kniehoch steht und es mal nicht regnet… definiere ich das als ideales Gartenarbeitswetter. Gut, ein Tag auf dem Sofa wäre auch nicht das Schlimmste gewesen, aber das da draußen, das nimmt bei dem ständigen Gießen ja urwaldartige Züge an…

Also: fröhliches Aussähen:

In die unbenutzten Töpfe (die noch vom Balkon mit umgezogen waren) habe ich Zitronenbasilikum, und zwei Sorten Bohnen gesäht. Hm, ich brauche noch Stangen…
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Ins Beet vor die Tomaten sind jetzt noch ein paar wenige Zucchini und Kohlrabi gesäht worden – da war es einfach zu leer:
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Danach war erst mal Rasenmähen angesagt, gefühlte 3 Stunden und 5 Muskelkater später konnte ich mich dann um die kahlen Rasenstellen kümmern. Verwendet habe ich dafür Magisches Rasenpflaster von Substral, weil ich in diesem Teil des Gartens nur Gras und keine Beete haben möchte. Bin mal gespannt, wie sich das entwickelt, habe bisher viele positive Berichte darüber gelesen.

Verwendet habe ich es bei den kleinen Flecken…
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…und auch bei einem ganz Großen:
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Danach habe ich das hintere Beet inspziert und mich ernsthaft gefragt, welche dieser kleinen Pflänzchen denn nun die ausgesähten Pastinaken sein könnten?
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An die Rankhilfen habe ich dann auch noch ein paar Bohnen gesetzt:
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Und hier auch.
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Die Kartoffeln sind zumindest oberirdisch schon eine wahre Pracht:
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Kein Wunder, bei dem Wetter – kann keiner vergessen sie zu gießen.

Und fleißig füllt sich zudem die kürzlich erworbene Regentonne (1/3 voll)!
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So, alles in allem unter Ignorieren des hinteren linken Beetes und der kompletten Gartenhinterseite bin ich zufrieden und muskulär gut antrainiert.

Jetzt noch zwei Tage Regen und am Sonntag zum Ausspannen dann ein wenig Sonne auf Terrassien, bitte, ja? Danke.

Zum Abschluß ein hübsches Kapuzinerkressenregenbild:
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Beetbuddelbericht

Bevor das Wetter hier wieder herbstlich wurde hatte ich am Wochenende den sonnigen Samstag genutzt, um mit dem Sommerblumenbeet voran zu kommen. Den Rasen hatte ich bereits vor einiger Zeit abgeschält und zwecks Verrottung neben dem Kompost gelagert. Vor der Bepflanzung musste noch die Frage nach der Umrandung geklärt werden. Nach langem Überlegen und Googeln habe ich mich entschieden, einen Schneckenzaun aus Draht zur Selbstmontage anzuschaffen. Der schien mir recht abwehrgeeignet, optisch vertretbar und finanziell machbar. Das Aufbauen ging auch besser als gedacht, einzig die spitzen Drahtenden waren etwas hinterhältig. Das Ding steht erstaunlich stabil und die Beetrundung ist erhalten geblieben (worauf die Gestalterin in mir die ganze Zeit beharrte).

Sommerblumenbeet 2

Häufig ist es so, dass mir beim Arbeiten auf einmal Ideen kommen. Und so kam an dem Tag die mit dem Vogelbad. Eigentlich hatte ich den Plan wieder fallen gelassen, weil mir dazu nichts Gescheites einfallen wollte. Beim Erde Ausheben kamen einige alte Ziegelsteine (hier liegt so einiges begraben…) zum Vorschein und unter dem Wasserhahn stapelten sich davon auch welche als Gießkannenerhöhung. Also habe ich daraus einen kleinen Sockel gebaut. Und dabei kam mir noch eine Idee. Ich habe den Sockel innen hohl gelassen, mit Erde und Kompost befüllt und jetzt kann ich Steingartenpflanzen in die Fugen stecken :-). Sehen wird man die allerdings wohl eher nicht, denn es sollen ja Blumen ins Beet. Egal. Am Ende war ich sehr stolz es geschafft zu haben, dass die Wasserschale oben drauf sogar fast in Waage steht, *yeah!*. Bin gespannt obs den Piepmätzen gefällt.

Mir hat gefallen, dass heute zwischen den dicken Regenwolke kurz die Sonne rauskam und meine erste Bohnenblüte beleuchtete. Es ist erstaunlicherweise die kleinste Pflanze, die zuerst blüht.

Feuerbohne

Blühbericht

Da hatten Frau Norden und Frau Westen wohl die gleiche Idee :-). Auch ich habe den sonnigen Tag genutzt und meine Blümchen beim Blühen fotografiert. Pünktlich zu Pfingsten ist die gleichnamige Rose aufgeblüht. Das hätte ich nach diesem Frühjahr nicht erwartet. Und das war sonst noch so unterwegs (Klick aufs Bild führt zur Auflösung):

PfingstroseSchöllkrautFliederTaubnesselWalderdbeereSalomonssiegelGeranium sang.Geranium ph.PimpinelleGünselAkkeleiFrauenmantel

Ich habe aber nicht nur Bilder gemacht, sonder auch ein bisschen gebuddelt. Doch davon ein andermal mehr.

Neuzugänge und Aufgeblühtes im Norden

Oh verflixt… Bohnen. Die habe ich noch nicht gepflanzt – und dabei ist meine Lieblingseisheilige doch schon vorbei. Jetzt aber ran…
Aber zunächst ein paar Wachstumsupdates und schöne Eindrücke an einem der Sonnenvormittage:

Neu eingezogen, die Bio-Kapmargarite. Letzte Pflanze einer Verkaufsaktion aus meinem Bioladen:
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Neu bepuschelt, der Bioschnittlauch Marke „Hulk“, der jedes Jahr stärker wächst, kurz vor dem Erblühen:
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Neu umrahmt, der wilde Oregano neben der Regentonne, jetzt mit Findlings-Beetbegrenzung:
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Neu vervielfältigt, Vergißmeinnicht in Massiger Pracht:
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Neu aufgetaucht, im Vordergarten: Portulakröschen! *die mag ich!*
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Neu eingetroffen, ein Geschenk aus Bonn: Minigurken!
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Neu durchgebrochen, die Kartoffeln sind draußen:
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Neu ausgesäht und aufgegangen, die rankende Kapuzienerkresse:
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Neu aufgerissen, all das habe ich die Tage dann noch ausgesäht. Wo? Öhm… da und dort. Mal sehen.
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Neu angeschafft, die Aufbewahrungstasche für die Gartenhandschuhe und die Schere, mit unserem Blogmotto drauf:
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Neu kennengelernt, Silbergrüner Bläuling (Lysandra coridon) im Gegenlicht:
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Tja, und sonst?

Vor einigen Tagen für die kahlen Stellen im Gras „Rasenpflaster“ gekauft. Klang gut, war recht teuer, wehe das wirkt nicht. Nun ist es heute schön sonnig gewesen, hätte man toll Rasen mähen und das Granulat ausbringen können. War leider Sonntag. Pöh. Ab morgen wieder Regen… also steht das Zeug erst mal rum. Dokumentation folgt, sobald Wetter und Arbeitsschichten eine sorgfältige Aussaat möglich machen…

Wünsche bis dahin grüne Tage!

Bohnenbericht

Bis jetzt lässt sich das Projekt Balkonbohnen sehr gut an. Es macht einfach total Spaß, wenn Pflanzen schnell und kräftig wachsen. Die Blauhilde ist schon fast am Ende des Kletterseils angekommen (ganz rechts und leider schwer zu sehen vor dem grünen Hintergrund). Ob sie die schnellste ist, weil sie den dicksten Topf hat oder auch sonst die anderen überholt hätte, bleibt Spekulation und ist sowieso unwichtig. Die Feuerbohnen sind aber auch nicht faul und bilden vor allem mehr Seitentriebe. Dafür werde ich noch zusätzlich einige Kletterseile anbringen. Nach dem Umpflanzen hatte irgendetwas ziemlich an den Blättern geknabbert, was sie sehr traurig aussehen ließ. Aber scheinbar waren sie auf Dauer doch nicht so schmackhaft und das hat dann zum Glück wieder aufgehört.

 

Knospen habe ich auch schon entdeckt. Das wird bestimmt total schön, wenn die knalllrot aufblühen. In die Töpfe habe ich noch Blümchen gesäht. Hauptsächlich deswegen, weil ich an den Samentütchen im Geschäft nicht vorbei gehen konnte. Auf einmal beschlich mich das dumpfe Gefühl, dass ich dieses Jahr eventuell nicht genug Ringelblumen haben könnte. Und das ist ja kein Zustand. Also schwupps ein Tütchen mitgenommen. Und daneben lagen Jungfern im Grünen. Die sind zwar in meinen Saatgutmischungen schon enthalten, aber wer weiss ob das so klappt. Und überhaupt. Und schwupps… Und dann kam mir spontan die Idee mit der Bohnenuntersaat. Ist ja ohnehin gut von wegen Schattenspenden und Schutz vorm Austrocknen. Auch wenn das bei Töpfen natürlich relativ ist.

Bohnen Mai

Und sonst so beim Gemüse? Die Tomaten sehen nach dem Umzug auf den Balkon richtig gut aus, auch wenn bei den Zoras die Stengel etwas wackelig sind. Die kleinen Sorten haben bereits ordentlich Knospen angesetzt und bei einer Gelben Johannisbeere ist schon die erste aufgeblüht. Wird Zeit, dass sie jetzt schnell ins Beet kommen.

Außerdem sind meine bestellten Paprikapflänzchen eingetroffen. Aufgrund der seltsamerweise lange dauernden Zustellung und der Tatsache, dass sie dann noch einen Tag in der Packstation ausharren mussten, waren sie ziemlich verbogen. Erstaunlich, dass die so schnell auf eine veränderte Ausrichtung reagieren. Inzwischen haben sie aber alle wieder die richtige Richtung eingeschlagen und sehen gesund und kräftig aus. Ironischerweise ist ja doch noch eine von meinen  ausgesähten Paprika gekeimt (der Trick scheint zu sein, dass man den Topf vergisst). Die wird natürlich auch irgendwie mit aufgepäppelt. Ich hoffe, auf eine reiche Ernte.

Tag der Arbeit

Ich finde es großartig, dass man ausgerechnet am Tag der Arbeit nicht zu Arbeit muss :-). Nichtsdestotrotz war das hier heute ein sehr arbeitsreicher Tag. Mit Unterstützung der liebsten Kräuterhexenmama (<3) wurde die Unkrautwildnis bekämpft, was einen beachtlichen Kompostzuwachs brachte :-). Danach konnten dann auch endlich mal die restlichen Pflanzen aus dem provisorischen Einschlag befreit werden. Letzten Herbst hatte ich das nicht mehr geschafft, aber sie haben den Winter gut überstanden. Waldglockenblumen, Maiglöckchen, Elfenblume, Baldrian, Gilbweiderich und Schneefelberich, sind also heute an ihren Platz ins Beet gezogen.

Auch im Steingartenbeet hatte sich so einiges zu sehr ausgebreitet und musste gerupft werden. Aber es gab auch noch Lücken, die mit Ablegern von Habichtskraut aus dem gelben Beet und Sedumsen, die ich von einem Kollegen geschenkt bekommen habe, bestückt wurden. Der Rasen hatte sich nach der letzten Mahd in Rekordgeschwindigkeit in einen Löwenzahnwildnis verwandelt und brauchte dringend einen Schnitt. Ich finde Rasenmähen immer toll, weil es danach so schön ordentlich aussieht. Aber wenn ich wie jetzt zu lange gewartet habe, wird es arg mühselig…

Elfenblume

Besonders niedlich sind hier gerade zwei Pflanzen. Zum einen die Elfenblume. Vor eineinhalb Jahren habe ich von einer ehem. Kollegin einen Ballen geschenkt bekommen und ihn als Bodendecker unter die Pflaume gesetzt. Dort ist der Boden sehr hart, trocken und wurzelig. Aber trozt ihres zarte Namens kommt diese Pflanze damit gut zurecht und blüht in diesem Frühjahr richtig toll. Elfen habe eben Zauberkräfte :-).

Silberblatt

Sehr verliebt bin ich auch in mein Silberblatt. Die Samen hatte ich auf einer Wanderung am Wegesrand eingesammelt und letztes Frühjahr direkt ins Beet gesäht. Sie sind sehr gut aufgegangen und werden offenbar von Schnecken kaum gefressen. Im März konnte ich schon erkennen, dass die Pflanze dieses Jahr blühen würde. Und dann waren auf einmal, quasi über Nacht, alle Knospen aufgegangen. Während der Blütezeit machen die Stängel sich noch länger und ich habe das Gefühl, dass die Pflanze schon seit drei Wochen blüht – richtig schön. Die blattförmigen silbrigen Samenstände sind dann später auch nochmal ein richiger Hingucker. Und was macht meine Mama? Sie fotografiert mit Hingabe den Löwenzahn…

Tag der Arbeit