Ich will das jetzt nicht ausvertikutieren, aber….

… meine Kondition ist nur halbrasentauglich. Zum Glück ist auch nur der halbe Rasen voll Moos, bzw. mich stört das Moos nur auf dem halben Rasen. Wie auch immer: ich habe heute den halben Rasen gemäht, vertikutiert, gekalkt, gedüngt und neu eingesäht. Ich fühle mich toll.
Dazu habe ich die Hochbeete aufgefüllt, in diesem Zuge alle noch brauchbaren Tontöpfe geleert, das Wildblumenbeet gewässert und nach einem Riesenspaziergang (mit Leihhund) auch noch im Lädchen meines Vertrauens zur Belohnung zwei schöne kleine Kapkörbchenpflanzen gekauft. Ja ich werde heute gut schlafen.

Und zur Erbauung hier das Moos-Entfernungs-dokumentarische-Bild:

2017_36

Gute Nacht für heute. …zzzZZZ°°

Advertisements

Buddelsonntag mit Blümchenschau

Heute war Workout angesagt. Das Wildblumenbeet sollte dieses Jahr nicht nur zur Hälfte, sondern komplett mit bunten Schmetterlings- und Bienenblumen angesäht werden.
Da der März schon so warm ist, habe ich voll motiviert durch Sonne und Wind losgelegt.
Nach dem halben Beet war ich platt. 🙂

Aber der Wille war stark und die Grassoden dank dicker Blätterschicht, die ich ihnen im Herbst verpasst hatte, weich und noch ziemlich schwächlich. Nach kurzem Päuschen von der Gartenarbeit durch einen Plausch über Gartenarbeit mit der lieben Nachbarin habe ich das ganze Beet geschafft:

Eingesäht, einen Sack neue gute Gartenerde drauf gekippt und ordendlich gewässert. Check.

Danach reichte die Energie noch gerade dazu, die angestorbenen Pflanzenreste aus den Pflanzkübeln zu entfernen und die erdreste in das hintere Hochbeet zu kippen, dann war endgültig die Luft raus. Bin nix mehr gewohnt. Püh.

2017_33

Danach: nur noch Blümchengucken und sich freuen, daß so vieles von alleine wächst…

Urlaubsende – Aufräumarbeiten

Joah, sehr wenige halbwegs warme und regenfreie Tage hatte mein Urlaub. Da war deutlich weniger Gartenarbeit drin als geplant. (Dafür habe ich zwei Computerspiele zu Ende spielen und zwei Serien zu Ende gucken können. Auch schön.)
Heute ging es dann einigen alten Tomatensträuchern, die schon schwächelten, dem Löwenzahn in der Wiese, dem Moos, abgestorbenen Pflanzenresten und Gras im Beet an den Leib. Nicht alles davon landete im Biomüll oder auf dem Kompost, sondern einiges verwandelte sich schon mal wieder in igeltaugliche Zweig-Moos-Laubhaufen, die später noch mit Eichenblättern (spomsored by nachbar) aufgefüllt werden.

Die Tage sind schon deutlich kürzer merkt man – und viel Zeit auf der neuen Bank zu sitzen und einfach noch die Sonne zu genießen bleibt da nicht – daher ist jede Minute davon kostbar.

Es keimt!

Dank zweier strahlend sonniger Wochen und meines Urlaubs, der mich zum mehrfachen Gießen befähigte, ist das Projekt Wildblumenwiese nun ernsthaft in Angriff genommen und von ersten Keimereignissen gekrönt worden:

Hier noch ein paar Bilder vom Beet selbst:

Im Hochbeet und im Kartoffelbeet wächst auch alles um die Wette:

Zur Zeit ist es etwas kühler geworden und ich genieße den Urlaub vom Gießdienst, auch wenn ich mich an das nachmittägliche Chillen in der Sonne schon wieder gut gewöhnt hatte. Aber so kommt man auch mal dazu, die Gartenfotos zu sortieren. 🙂

Von einer lieben Freundin habe ich außerdem Tomatensamen von samenfesten Tomaten aus ihrem Garten bekommen. Diese habe ich Dank des warmen Wetters direkt draußen angesäht:

Alles in allem zwei sehr gartenintensive Wochen – und nichts ist entspannender als eine warme Dusche nach einigen Stunden Gartenarbeit: man ist müde, die Sonne hat die Haut mit Vitamin D versorgt, die Muskeln kribbeln und überall sind Erdkrümel, Blattreste und kleine A…. meisen! *kreisch!* 🙂

Bis bald und buddelt auch schön!

Hoch hinaus!

Wenn der Gartenboden so richtig übel ist, kann man entweder – wie die Nachbarn – 30 Jahre lang Kompost und Gartenerde aus dem Baumarkt untermischen, oder man läßt Sandwiese Sandwiese sein und holt sich Hochbeete.

Bestellt, bezahlt und gewartet, vor zwei Tagen zusammengesteckt und seit heute (dem freien Tag in der Woche sei Dank) auch nicht nur zusammengesteckt, sondern schon an Ort und Stelle im Garten, teilbepflanzt. Ha!

Der Aufbau dauerte pro Beet 2 Stunden.
– Boden ausstecken, vorbereiten, mit Wühlmausschutzgitter versehen:

– Hochbeet draufwuchten und füllen:

  • untern Laub
  • darauf groben Grünschnitt
  • darauf ein Rest Laub
  • darauf Kompost
  • oben Blumenerde

– Bepflanzt ist das erste Beet jetzt mit Jungpflanzen:

  • Kohlrabi (rot und grün)
  • rotem Eichblattsalat
  • Zwiebeln (aus dem letzten Jahr, am Hoochbeetplatz ausgebuddelt und gerettet)
  • Zitronenthymian
  • und einem Gänseblümchen für die Optik

Tja, was soll ich sagen… puhhhhh, war das anstrengend!  Hätte ich vorher gewusst, wie viel Gehebe, Gewuchte, Geschleppe und Gebücke das mit sich bringt, hätte ich das wahrscheinlich nicht so locker fröhlich pfeifend angefangen. Aber das Gefühl am Ende, wenn man völlig platt, aber breit grinsend auf seine beiden Hochbeete schaut, ist nahezu unbezahlbar. Und jetzt: Essen, Wanne, Tee machen, Film gucken.

Hier noch die passenden Impressionen zum Text:

Ostersamstagsbeschäftigungen

Baumschnitt

Baumschnitt im Frühling

Heute war ein sonniger Tag, da bot es sich an, viele Stunden im Garten zu verbrigaertner_21ngen…:

Den wuchernden Thujen ging es heute dann endlich mal an den Kragen, bzw. an die unteren Äste – diese wuchsen schon bis zu zwei Meter in den Garten hinein und nahmen dem Strauch daneben sehr viel Licht und uns zum Vorbeigehen Platz weg. Also Radikalschnitt. Das sind schließlich „Lebensbäume“ die können das ab!  Nachdem die Äste zerkleinert und zu gleichen Teilen unter den beschnittenen Thujen, in der Biotonne und in Nachbars Garten hinter unsere andere Thujahecke entsorgt waren, gab es noch ein paar Kleinigkeiten zu erledigen: Rosensträucher von Grasbüscheln befreien, neues Steingranuat auffüllen, die Beete schon mal grob jäten und weiter von Laub und abgestorbenen Pflanzenresten befreien und ein paar dabei gefundene Setzlinge eintopfen…. So ein Sonnentag im Frühling macht so richtig Laune. Und als nächstes steht Erwerb und Aufbau von zwei Hochbeeten an – das Laub und den Baumschnitt habe ich dafür als Bodenschicht schon gesammelt, der Kompost hat auch ordentlich Biomasse produziert, und die Erde dafür ist dank eines netten Nachbarn, der für uns alle zusammen günstig bestellt hat, auch schon da:

2016_02
Es fehlt also nur noch:
das Hochbeet,
ein Wühlmausgitter, etwas Folie

und noch mal ein sonniges Wochenende…

 

 

 

Bis dahin kann ich schon mal die Tomaten- und Paprikasamen drinnen vorziehen, die mir eine liebe Freundin aus der alten Heimat geschickt hat… es geht also wirklich wieder los, das Gartenjahr. Jippijajeah!

Ende des Eises und Pflanzzeit

2015_020

So sah es noch am 1.April hier aus (wie passend!), nachdem die Tage eigentlich schon schön länger und wärmer wurden.

2015_019

Aber wer geduldig ist (und regelmäßig in seinen Garten zum Lobpresien der Erd- und Wettergeister geht), dem kommt dann doch endlich auch der heißersehnte Frühling: die Schlehe blüht!

Und so konnte nun nach dem ersten Aussähen der wetterharten Saaten auch das Eintopfen der Jungpflanzen losgehen: Erdbeeren, Tomaten, die obligatorischen Kapkörbchen und eine Heidelbeere sind bei uns eingezogen:

2015_016

Die Tomaten sind aus alter Tradition aus unserem Bioladen, die Erdbeerpflanzen habe ich im Dutzend billiger gekauft beim Lädchen nebenan und die Heidelbeere war ein Spontankauf mit der Nachbarin zusammen. Dazu kamen ein paar Pflanzeimer aus dem 1€-Laden, da mir in diesem Jahr wieder ein paar Tontöpfe kaputtgegangen sind.

Und so sieht es zur Zeit auf der Tarrasse aus:

2015_018 2015_017

(Der aufmerksame Leser mag erkennen, daß ich meinen Plan, die Terrasse zu kärchern noch nicht umgesetzt habe. Der freundliche Leser mag einfach stillschweigend darüber hinwegsehen.)

Eine elementare Frage kam mir gerade beim Schreiben meines Beitrags auf: hat jemand schon einmal von einer Kapkörbchen-Flatrate gehört? Ich LIEBE diese Dinger, aber leider sind sie nur einjährig….)

2015_021Bis die Tage,

die Herrin des Nordgartens

 

 

Im Märzen der Bauer Gärtner die Rösslein anspannt Schaufel auspackt…! Es ist FRÜHLING!

2014_18 Die Schniefnase und der immer noch leicht röchelnde Hals haben die Bloggerin aus dem Norden ein wenig zu oft im Haus gehalten…. aber dennoch war frau auch hier fleißig… zum einen wurden die Kleinbeete von dem herbstllichen Eichenlaub (danke, Nachbarn!) befreit, so daß man die ersten nachwachsenden Bienenpflanzen sehen kann.

 

 

 

2014_27Dieses Beet allerdings habe ich noch zugedeckt gelassen, denn bei genauerer Betrachtung der Schicht unter dem Laub ist mir aufgefallen, daß…..

 

 

 

2014_28…. dort zahlreiche Marienkäfer die kalten Tages- und wahrscheinlich auch Nachtzeiten überstehen. Und diesen lieben kleinen Läusekillern zieht man ja schließlich nicht die Bettedecke weg!

 

 

 

2014_20Die Wiese ist voller lielafarbener kleiner Veilchen, die mir nach dem kurzen und milden Winter zahlreicher und kräftiger erscheinen, als letztes Jahr. Überhaupt scheint alles in diesem Jahr besonders schnell und kräftig wachsen zu wollen…

 

 

 

 

 

2014_19
Zu ihrer Gesellschaft habe ich gelbe Bio- Hornveilchen rund um den vorderen Bereich unseres Apfelbäumchens gepflanzt. Als ich sie pflanzte, waren sie recht klein und mehr grün als mit gelben Blüten geschmückt, aber jetzt…. ein knalliger Farbkleks in der Wiese.

 

 

 

2014_21Eine Wildrose habe ich aus dem linken Beet ins rechte, ehemalige Kartoffelbeet gepflanzt, da sie mir zu nah an den Spindelsträuchern stand. Sie hat die Prozedur gut überstanden und treibt schon Knospen aus. Es muß laut der Nachbarn nur noch ein Wildtrieb ehemaliger Kulturrosen sein, aber egeal, ich mag Pflanzen einfach nicht so wegtun…

 

 

 

 

 

2014_22Links neben der Rose wird in diesem Jahr ein Insekten-Buffet blühen, daß ich mir aus verschiedenen Samen und altem Vogelfutter zusammengemischt habe. Wenn die Samen alle nicht aufgehen, sollten wenigstens die darin enthaltenen Sonnenblumen aufgehen, da diese im letzten Jahr nach der Vogelfütterung im Winter von selbst im ganzen Garten auftauchten.

 

 

 

2014_23Rechts neben der Rose kommen die ersten Blättchen der Lupinen aus dem Boden. 🙂 Hach, ist das schön, wenn man sieht, was aus so einem kleinen Wurzelknollen werden kann… von den Prachtscharten ist noch kein bißchen Grün zu sehen, ich hoffe, die Knolllen waren von der Qualität nicht zu schlecht, oder überaltert.

 

 

 

 

 

2014_29Dann ist da noch ein kleiner Buchsbaum aus dem $Discounter zu uns gezogen, der mir einfach so in den Einkausfwagen gehüpft ist. Unglaublich, oder? Dabei gehe ich natürlich auch eigentlich gar nicht in den $Discounter… *flöt* Aber bisher haben sich aldi(!) Pflanzen von dort immer sehr gut gemacht, viele davon haben wir als Wohnungspflanzen schon mehrere Jahre lang.

 

 

 

 

2014_26Aus dem Schatten eines weiteren Spindelstrauchs habe ich diesen… tja, was mag es sein – geholt. Ein Kirschlorbeer? Ich bin etwas ratlos, aber aber ich bin sicher, es wird ein Busch. Er muß irgendwo von den Nachbarn herübergezweigt gekommen sein, auf jeden Fall konnte er dort nicht bleiben und verschönt jetzt auch die Wiese.

 

 

 

 

Hier kommt dann noch das versprochene Foto

2014_25 des unbekannten nachbarlichen Bodendeckers. Sieht brennesselartig aus, hat silberne Färbung in der Blattmitte und wirft zum Vermehren lange Schlingen aus. (Bißchen wie Efeu.) Ist aber nicht ganz so robust und hartnäckig.

 

 

Ach ja und…

2014_24..die Schlehenzweige blühen auch dieses Jahr besonders dicht und schön!

 

 

 

 

 

 

In diesem Sinne viele Grüße in den Westen und den Rest der Republik, der hier mitliest – ich wünsche allerseits keine erkältungen mehr und einen tollen Frühling!!!!